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Mit der Inno hinter den Wäldern

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axelfoley
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Mit der Inno hinter den Wäldern

Beitrag von axelfoley » Mi 25. Aug 2010, 08:45

Innofeva



Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 24 Sep 2009 22:50
Titel: Mit der Inno hinter den Wäldern


Ich mache dann mal hier weiter.

Für die Rückreise hatte ich mir auf der Karte eine Nebenstrecke von Ost nach West duch das Fogarasch verlaufend ausgesucht.
Ein Umweg durch den Wald war wegen Kanalarbeiten am ursprünglichen Weg notwendig. Dort, im Fogaraschgebirge, in dem es die Nacht vorher geregnet hatte, traf ich dann Mica und seinen Freund auf ihren Dominators. Beide waren auf dem Weg zur das Fogarasch von Norden nach Süden überquerenden TransAlpin, einer Gebirgsstrecke , im Krieg von den Deutschen angelegt, die gerade verbreitert und dann asphaltiert wird. Zur letzten Chance die TransAlpin ohne dieses schwarze Korsett zu befahren, brauchten mich beide nicht lange zu überreden.
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Wegen einem Draht im Reifen einer Dominator wird ein Schlauchwechsel notwendig. Wir mussten wegen einer Sprengung sowieso hinter dem LKW warten.
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Ein bischen war ich schon erstaunt, wie wacker sich die "Kleine" im "Schatten" der "Großen" geschlagen hat.

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Übersetzen im Donaudelta auf dem Donauarm.
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CB50_1980



Anmeldungsdatum: 04.10.2008
Beiträge: 867
Wohnort: südwestliches Umland Berlin
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BeitragVerfasst am: 24 Sep 2009 23:55 Titel: Antworten mit Zitat
Hattet Ihr den blauen Caddy als Begleitfahrzeug dabei?

Gruß, Martin
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Trabbelju



Anmeldungsdatum: 13.06.2008
Beiträge: 517
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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 9:16 Titel: Antworten mit Zitat
Da hast du eine spannende Tour gefahren, der Original Dunlop hat auch im Morast mehr Gripp als man denkt, und die Traktion ist ordentlich nach meinen Erfahrungen.
Umso schöner, daß die Innova diese Strapazen so wegsteckt und selbst im Original-Zustand für solch eine Abenteuer-Reise gerüstet ist.
Wie hast Du es mit dem Tanken gemacht ?
Ich finde die Furt klasse, wie tief war in etwa das Wasser ?

Respektvolle Grüße,

Wolfgang
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Innofeva



Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 9:44 Titel: Antworten mit Zitat
Ich hatte weder einen blauen Caddy noch einen Ersatzschlauch dabei.
Ich werde keinen Reisebericht schreiben, nur ein paar Bilderkens reinsetzen.
In meiner ersten halben Stunde auf Rumäniens Straßen habe ich gelernt mein Tempo anzupassen, nachdem ich mitten in der Stadt mit ca. 40 km/h ein Loch überfahren hatte. Der Schlag war so heftig, dass ich angehalten habe, weil ich dachte jetzt ist der Reifen platt und die Vorderradfelge geschrottet.
Auf manchen Straßen dort, oder manchen vielen Smile , kann man auf den schmalen Asphaltbändern die die Löcher trennen nur 10 km/h fahren . Dann ist der Comfort der Inno die Handlichkeit.
Wenn man auf Nebenstaßen übers Land fährt hat man die Staße fast für sich alleine. Genauso wie die vielen Stunden im 1. und 2. Gang auf durchfurchten Forstwegen in den Bergen, auf denen mit Traktoren Holzstämme rausgezogen werden, - wie geschaffen für die Innova.

Sonnenuntergang im Delta
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Zuletzt bearbeitet von Innofeva am 25 Sep 2009 10:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Innofeva



Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 10:13 Titel: Antworten mit Zitat
Gespritzt hat das Wasser in der Furt bis ins Gesicht Smile , ich denke mal dass es um die 40 cm waren.
Die Tankerei nervt vor allem zu Beginn, aber mit den Gummispannern und den sich wiederholenden Handgriffen geht es dann. Bleifrei gab es überall, nur in Serbien sollte man nachfragen, weil es an der Zapfsäule vom verbleiten Benzin kaum zu unterscheiden ist.
Ich hatte eine 1 Literflasche von Trangia für Resevebenzin dabei, habe sie aber nie genutzt. In den Bergen an der ukrainischen Grenze hat die Inno im 1. und 2. Gang kaum was verbraucht. Es ist aber beruhigend eine kleine Reserve dabei zu haben.
Mica sagte seine Honda Dominator würde 5L verbrauchen, bei einem 15 Liter Tank. Dann doch besser die Inno.

Dieser Hirtenhund in den Bergen hat die ganze Nacht vor meinem Zelt gelegen. Nachdem mich die 8 Hirtenhunde bei der ersten Begegnung eingekreist und verbellt hatten, wollte dieser Hund dann nicht mehr von meiner Seite weichen. War wohl der Meinung auf dieses verlorene Schaf muss ich besonders aufpassen.
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Kurz noch etwas zum OffRoad fahren. Macht schon Spass, ich halte mich aber an genutzte Wege und bewirtschaftete Wiesen. Alleine schon aus Sicherheitsgründen musste ich mein Zelt abseits der Wege aufstellen.
Dort war es dann immer schöner als auf dem Camping. Very Happy
Aber es gibt so schwierige Fahrwege dort, dass man nicht extra durchs Gehölz brettern muss.
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Trabbelju



Anmeldungsdatum: 13.06.2008
Beiträge: 517
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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 12:27 Titel: Antworten mit Zitat
Du kannst sicher noch die eine oder andere interessante Geschichte erzählen, Hunde haben ein feines Gespür für Menschen.

Wann bist Du mit der Innova an ihre Grenzen gekommen, ich meine speziell die Grenzen der Innova ?
Ich bin erstaunt, daß 40 cm Wasser bei dem tiefen Auspuff problemlos gehen.

Gruß Wolfgang, der sich aus Respekt vor der Natur und den anderen Lebewesen auch nur überwiegend legal mit dem Zweirad bewegt.
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Innofeva



Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 13:00 Titel: Antworten mit Zitat
Ich kopiere das noch einmal in diesen Thread, damit man den Zusammenhang leichter erkennt.

ricman hat folgendes geschrieben:


Mein Tip an Alle:
Nicht drüber reden - einfach machen - und das Dauergrinsen stellt sich garantiert ein.

Ciao

ricman


Genauso ist es.
Bin gerade von einer Balkantour zurück. Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich und wieder Deutschland. Über 8000 km, davon in Rumänien ca. 4500 km.
Für mich ist die Innova das ideale Langstreckenfahrzeug. Von Autobahn über Kraterstraßen, schwieriges Gelände, Schotter mit faustgroßen, spitzen Steinen, unzählige Stunden im 1+2 Gang......die Innova hat mich nie im Stich gelassen. Immer angesprungen, noch nicht einmal eine Reifenpanne. ( Deswegen bleibe ich bei Dunlop, warum etwas ändern, was sich bewährt hat. ) Sprit eingefüllt,Luft aufgepumpt, Ölwechsel, Kette geschmiert/gespannt, das war`s.
Für mich muss so ein Fahrzeug zu allererst zuverlässig funktionieren wenn ich in den Wäldern an der Grenze zur Ukraine fahre, wo ich bei einer Panne 3 Tage zur nächsten Siedlung schieben müsste. Da nehme ich leicht angerostete Schrauben locker in Kauf.
Wozu eine Enduro, wenn man eine Innova hat.
Riesiger Fahrspass, trotz oder auch gerade wegen unvorstellbarer Straßen in Rumänien.
Tourenmüde nach dieser Strecke? Je mehr ich gefahren bin, desto mehr " Easy Rider Feeling" hat sich eingestellt und ich hätte gerne noch einige tausend Kilometer drangehangen.
Grüße Roland
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Innofeva



Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 13:14 Titel: Antworten mit Zitat
Wo die beiden den Furt gequert haben waren es mit Sicherheit um die 40 cm, ich hatte mich weiter rechts gehalten, weil es mir nicht ganz so tief erschien.
Vielleicht hatte ich nur 30 cm Sad , aber mit Schwung ging das schon.
Die Grenzen der Inno? Einmal wollte ich auf einer Wiese zelten und musste an einem Baum vorbei mit herausragenden Wurzeln die einen Absatz bildeten. Kurz vorher einer der wenigen Regenstunden auf der Tour. Kein Grip mehr auf dem rutschigen Boden. Mit aller Power im ersten Gang auf dem steilen Wiesenstück neben dem Weg fahrend konnte ich meinen Schlafplatz erreichen.
Ein andermal bin ich etwas kopflos gefahren und weggerutscht im Wald und war der Meinung in einer badewannenähnlichen Furche weiterfahren zu können. Zu dritt haben wir die Innofa aus der Senke gehoben/geschoben.
Man lernt aber schnell. Danach kam dann der große Augenblick der kleinen Inno, Cool als sie munter das steile Waldstück empor hoppelte und wir zu dritt die beiden schweren Maschinen ein Stück geschoben/rausgewuchtet haben.
Ich bin alleine an zwei Erdrutsche gekommen, an denen ich das Gepäck runter nehmen musste und die Inno ganz langsam an die Fels/Erdwand drückend über dieses recht tiefe Loch bugsiert habe. Wäre mit einer großen Maschine nicht möglich gewesen und ich hätte die Inno auch kaum alleine herausbekommen, wenn sie dort hineingefallen wäre.
Zweimal haben mir Stümpfe in der Erde den 1. Gang rausgehauen, sodaß ich den Schwung verloren habe, aber das gehört eben dazu.
Alles Klein(l)igkeiten.

Im Nachhinein muss ich sagen, ich habe jeden Kilometer genossen.
Vielleicht nicht jeden Autobahnkilometer von Graz bis ins Rheinland. Und auch nicht jeden auf den stark befahrenen Staßen in Rumänien. Aber dort kann man zum Glück recht schnell auf fast leere Nebenstraßen ausweichen.
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theDog



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BeitragVerfasst am: 26 Sep 2009 2:45 Titel: Antworten mit Zitat
sehr spannend Deine Tour

ich freue mich das auch andere ihre Inno für weite und spannende Touren nutzen, denn sie ist in der Tat sehr zuverlässig und vor allem ausdauernd, das habe ich immer wieder festgestellt.
In einigen Tagen wenn der Regen anfängt und der Herbst unser Land in Beschlag nimmt, werde ich auch einige Bilder von meinen Touren an den Chiemsee, in die Schweiz ( Biel/Bienne, Bern, Thunersee), Tschechien und den Mittelpunkt von Bayern`s hoch laden und in Erinnerungen schwelgen.

Vielen Dank für deine Bilder und berichte. Es macht echt Spass anzuschauen was andere mit ihren Innos machen außer sie zu putzen .... ich habe sie noch nicht einmal geputzt .. hmm, irgendwie fällt der Dreck nach 2 Stunden Regenfahrt komplett ab.
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Innofeva



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BeitragVerfasst am: 27 Sep 2009 12:56 Titel: Antworten mit Zitat
Im Internet hatte ich gelesen, dass man mit einer 125er in Österreich nicht auf die Autobahn darf. Mit großem Nummernschild und schneller als 50 Km/h aber kein Problem wie ich dort erfahren habe. Morgens unweit von Graz hatte ich deshalb noch die Idee auf Landstraße durch Österreich zu fahren, bin dann aber auf die Autobahn gewechselt. In den mollig warmen Tunneln dort, der längste 9 km, hört sich die Innofa fast so an wie eine Phantom im Tieflug.
Das frühmorgentliche Stück auf der Landstraße war dafür umso schöner.
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Die TransFogarasch.
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Kirchenburg in Rumänien.
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CB50_1980



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BeitragVerfasst am: 27 Sep 2009 18:54 Titel: Antworten mit Zitat
Innofeva hat folgendes geschrieben:
Im Internet hatte ich gelesen, dass man mit einer 125er in Österreich nicht auf die Autobahn darf.


Das ist in Italien so, da darf man erst ab 150 ccm auf die Autobahn.

Einfach super, Deine Tour. Und dafür, dass es kein Bericht ist, erfahren wir doch eine ganze Menge Wink . Freu mich schon auf die Fortsetzung.

Gruß, Martin
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ricman



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Beiträge: 126
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BeitragVerfasst am: 28 Sep 2009 21:06 Titel: Antworten mit Zitat
Super Tour!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Fühle mich geehrt, dass Du das in diesem Thread berichtest Very Happy

Die Tour ist so schön, dass ich sehr gern mitgefahren wäre. Vielleicht ergibt es sich ja ein andermal.

Da bleibt mir nur zu sagen: Genieße die Erinnerung - und plane die nächste Tour.

So long
Richard
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Innofeva



Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 28 Sep 2009 21:47 Titel: Antworten mit Zitat
Das ist jetzt aber zu viel der Ehre. Freut mich aber, wenn`s gefällt. Ein Anliegen mit dem Thread war es zu zeigen, dass die Innova mehr ist als nur ein Stadtfahrzeug.
Was gibt es noch? Bierpreise? Very Happy Der halbe Liter gutes Tschechisches frisch gezapft zu 50 Cent; gezapftes, leckeres Burgerbier 0,3 für 25 Cent. Hätte ich alle Einladungen angenommen im "Vorbeiflug" mal eben ein Gläschen zu trinken....... Very Happy
Da man in Rumänien an der Tankstelle meistens keine Luft pumpen kann, fährt man zum " Vulkanisierer". Von klein bis groß. Einer an der moldavischen Grenze saß in einem eher kleinen, hölzernen Arbeitsraum mit Blick auf die Straße. Statt etwas zu bezahlen sollte ich besser ein angebotenes Glas mit selbtsgebranntem Plaumenschnaps leeren. Ausnahmsweise probierte ich einen halben Fingerhut voll, ansonsten habe ich immer mit dem Hinweis, dass ich beim Fahren nicht trinke abgelehnt.

Große und kleine Honda auf der TransAlpin.
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Anmerkung vom Kopierer :
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