Hilfe beim Hauptständer

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Harri
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Harri » So 26. Nov 2017, 22:38

thrifter hat geschrieben:
So 26. Nov 2017, 21:46
Dummerweise hat Honda dem Bolzen freigestellt, ob er sich im Ständer oder lieber in der Aufnahme drehen will... Deswegen fräst er sich bei alten Innos gerne in die Aufnahme ein; ist aber im Ständer sowas von fest, daß Du keine Chance mehr hast.
......
Nur ein neuer Bolzen (oder Hohlwelle) wird wahrscheinlich öfters fällig werden.
Ich wechsle die Bolzen/Welle regelmäßig sowie das Hinterrad merklich tiefer kommt und um nochmal unsere Hinweise zu verdeutlichen wie die Welle sich einarbeitet anbei ein Bild vom prinzipiell ähnlichem Aufbau bei einer anderen Honda mit 3 Bolzenenden von der Splintseite:

Bild

-links - ganz eingearbeiteter Bolzen (Moped konnte bei ausgeklapptem Hauptständer, mit beiden Rädern auf dem Boden, seitlich gekippt werden und Bolzen wollte erst mit Gewalt raus, da er mit dem Wulst im Rahmenauge hängen blieb)

- mitte - Bolzen mäßig eingearbeitet, Räder auf dem Boden und Bolzen ging zarter Gewalt raus

- rechts - Neu und Hinterrad in der Luft.


Ich will keine Namen nennen, aber ich weiß von jemand der sich die Welle nach Muster hat drehen lassen. Die neue Welle hatte eine genauso tief ausgestochene Nut wie seine abgegebene Schrottwelle.
Zuletzt geändert von Harri am So 26. Nov 2017, 22:50, insgesamt 1-mal geändert.

Brett-Pitt
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Brett-Pitt » So 26. Nov 2017, 23:19

Danke für die Fotos.

Jetzt ist klar, warum meine Inno trotz Aufbocken
einen Hänger hat. 10er-Satz Ersatz-Bolzen wäre also
fürs Forum angebracht.
Wer dreht uns was ?

Nichtraucher-Pit

Harri
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Harri » Mo 27. Nov 2017, 00:22

Messe doch erstmal den Durchmesser im Neuzustand und ob man überhaupt etwas gedrehtes braucht.
(Bei den oben gezeigten pc15 Wellen gibt es ein Problem, weshalb man drehen muß. Die Welle hat da AD 19 und da ist das mit im Durchmesser passender fertig käuflicher Meterware mau.)

Wenn jetzt die Innowelle im Durchmesser kleiner ist (was ich annehme) und es u.U dafür passendes Rohr als Meterware gibt, dann sägt man sich nur passende Stücke und bohrt auf beiden Seiten zwei Splintlöcher. Den Bund braucht man ja nicht, da man genauso gut, nicht nur auf einer Seite, sondern einfach auf beiden Seiten mit der Splintlösung die Welle an einer axialen Bewegungsmöglichkeit hindern kann.
Das Material darf halt m. M. nicht zu hart sein, da zumindest ich es besser finde, wenn das Rohr einläuft und nicht das Auge/die Führung sich ausarbeitet.
Das alles lohnt aber eigentlich nur, wenn man mehrere Wellen braucht, sonst wird sich u. U. der Aufwand für eine noch dazu problemlos käuflicher Welle nicht lohnen.

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thrifter
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von thrifter » Mo 27. Nov 2017, 06:23

Eigentlich ist das ein Konstruktionsfehler.
Wenn die Welle in den Rahmenaugen verdrehsicher fixiert wäre, würde der Ständer nicht so massiv darauf festrotten,
weil er sich zwangsweise bewegen müßte. Ein Schmiernippel wäre auch denkbar.

Irgendwie hat das Ganze einen Touch von geplanter Obsoleszenz; genau wie die Klapperverkleidung...
Andererseits ist die Materialauswahl schon gut durchdacht, wenn die Welle sich einarbeitet und den Rahmen heile läßt...
Das merkt man auch beim Draufschlagen an der butterweichen Welle.

Drehteil aus dem Vollen ist eher uncool; es sei denn, man läßt die Welle voll; dann kann man wenigstens vernünftig draufschlagen...


Gruß

Reinhard

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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von sivas » Mo 27. Nov 2017, 06:30

Jaja, wenn sich das Hinterrad trotz Aufgebocktseins auf dem Hauptständer nicht mehr drehen lässt ...

Hab's zuerst bemerkt, als sich die Inno bei Tanken nur noch eingeschränkt nach vorn/hinten kippen liess. Ganz einfach: der Ständer verbiegt sich ! und zwar bei mir das linke Ständerbein, es knickt immer mehr ab, da wo die aufgeschweisste Verstärkung endet.

Beim 'Fallenlassen in den Ständer' sollte man beim Aufbocken diese Bewegung abdämpfen !

Tut man's nicht und es wird vermehrt ein Ständerbein dabei belastet - verbiegt sich dieses und das Möpp steht irgendwann mal schief, wenn's denn überhaupt noch stabil steht.

Um ein Festrotten der Welle im Ständer zu verhindern, ab und zu eine Langbeckzange auf der Splintseite einstecken (deshalb gehört der Splint nach links) und ... drehen ... Mist ! geht nicht ?
Zuletzt geändert von sivas am Mo 27. Nov 2017, 09:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Harri » Mo 27. Nov 2017, 09:33

thrifter hat geschrieben:
Mo 27. Nov 2017, 06:23
Andererseits ist die Materialauswahl schon gut durchdacht, wenn die Welle sich einarbeitet und den Rahmen heile läßt...
Das merkt man auch beim Draufschlagen an der butterweichen Welle.

Drehteil aus dem Vollen ist eher uncool; es sei denn, man läßt die Welle voll; dann kann man wenigstens vernünftig draufschlagen...
Lass uns das dochmal am WE, wenn Du in Arle bist, an einer Mongo im Kopfstand genauer messen/anschauen.

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thrifter
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von thrifter » Mo 27. Nov 2017, 10:31

Die Möglichkeit werden wir haben; Mongo-Beta kommt am Freitag und bietet sich da an.

Wenn ich so drüber nachdenke: Vielleicht ziehe ich auch an der Alpha die Achse nochmal raus und tränke sie vorbeugend in Fett...

Gruß

Reinhard

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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Innova-raser » Mo 27. Nov 2017, 11:10

Warum keinen Schmiernippel? Das ist doch eine grossartige Idee. Schmiernippel kosten ja kaum was aber sind immer noch überaus praktisch.
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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Harri » Mo 27. Nov 2017, 12:55

Innova-raser hat geschrieben:
Mo 27. Nov 2017, 11:10
Warum keinen Schmiernippel? Das ist doch eine grossartige Idee. Schmiernippel kosten ja kaum was aber sind immer noch überaus praktisch.
Das ist keine großartige Idee, überlege doch bitte einfach mal.
Wir hatten schon oben gesagt, daß die Bewegung nicht im Bereich Ständer/Welle stattfindet, sondern Welle/Rahmen, Reinhard wollte oben die Bewegung zB durch Blokade der Welle erzwingen(dann wäre ein Schmiernippel schon sinnvoll). Da keine Bwegung im Bereich Ständer/Welle kann man einfach füllen und gut ist.
Dort wo man aber Bewegung hat (Welle/Rahmen), da kann man eben keinen funktionell wirksamen Schmiernippel hinsetzen, schau es Dir an.

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Re: Hilfe beim Hauptständer

Beitrag von Tranberg » Mo 27. Nov 2017, 14:43

Die Welle braucht ein effizientes arretierblech.

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