Euro4 ... das Ende?

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thrifter
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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von thrifter » Do 18. Aug 2016, 08:57

Irgendwie sehe ich keinen qualitativen Unterschied mehr zwischen dem ständigen EU-Bashing in Europa und dem Wüten erzürnter Rednecks gegen die
US-Regierung in Washington.
Es ist halt immer leicht und opportun, gegen "die da oben " zu schimpfen; und die EU-Bürokraten sind nun mal gefühlt ganz oben.

Ob wir mit den Entscheidungen z,B. der deutschen Bundesregierung als nächstniedrigerer Instanz zufriedener sein würden, wage ich allerdings schwer zu bezweifeln...

Ich gebe mal zu bedenken, daß ein Großteil der Probleme, die sich zum Beispiel bei der Immigrationswelle zur Zeit zeigen, nicht durch zu viel EU-Macht, sondern durch zu wenig EU-Macht entstanden sind.
Eine funktionsfähige europäische Zentralregierung hätte die eigenmächtige Grenzöffnung der deutschen BK im letzten Jahr nach zwei Tagen wieder rückgängig gemacht, und Angela in den Sandkasten verbannt, wo sie keinen Schaden mehr anrichten kann.
Und mit europäischem Geld und europäischen Soldaten eine funktionierende Grenzsicherung durchgesetzt.
Dann hätten wir problemlos ein paar Millionen bedürftiger Flüchtlinge schützen können und ein paar Hunderttausend qualifizierter Arbeitnehmer integrieren können.
Nur ein Beispiel.
Ein anderes: Wie viel lächerliche deutsche TÜV-Vorschriften durch übergeordnete EU-Weisungen entschärft wurden, haben die meisten schon längst wieder verdrängt.

Und zu dem "respektlosen Eingreifen in die Rechte der Bürger": Das liest sich ganz toll, wenn man das so schreibt.
Was genau soll denn eigentlich damit gemeint sein?
Sind europaweite Entscheidungen der EU-Bürokraten jetzt per se respektloser als deutsche oder meinetwegen österreichische Regierungsentscheidungen?
Ich glaube eher nicht, daß sich das nachweisen ließe...

Viele Leute, die in dieses wohlklingende Horn stoßen, werden plötzlich eher wortkarg, wenn man sie bittet, nur EIN EINZIGES KONKRETES Beispiel zu nennen, das sie persönlich tangiert.

Nur mal so ein Denkanstoß,

Gruß
Reinhard

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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von DonS » Do 18. Aug 2016, 10:47

Respektlose Eingriffe ?
Da fällt mir spontan ein:
Wenn ich auf mein eigenes Konto bar einzahle muß ich mich ausweisen - jedes Mal. Auf ein fremdes Konto einzahlen geht überhaupt nicht.
Limitierung des Barzahlungsverkehrs und schrittweise Abschaffung des Bargeldes. Meldung aller Firmen und Privatkonten an die Behörden. Entwaffnung des unbescholtenen Bürgers bis nur mehr Verbrecher, natürlich illegale Waffen besitzen. Ausweis beim Telefonkauf und Speicherung aller privaten Telefonate.
Alles mit dem Geldwäsche und Terrorismus-Schmäh!
Willkürliche Außerkraftsetzung von nationalen und internationalen Gesetzen z.B. bei der jetzigen Völkerwanderung. Da ist nix von Ausweispflicht oder Recht und Gesetz zu bemerken.
Mir fiele noch Einiges ein...
Don

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thrifter
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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von thrifter » Do 18. Aug 2016, 11:37

Ist da jetzt ein Punkt dabei, der explizit etwas mit EU-Gesetzgebung, im Gegensatz zu nationaler Gesetzgebung, zu tun hat? :?

Leicht verwirrt,

Reinhard

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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von BenniHo » Do 18. Aug 2016, 15:19

thrifter hat geschrieben: Dann hätten wir problemlos ein paar Millionen bedürftiger Flüchtlinge schützen können und ein paar Hunderttausend qualifizierter Arbeitnehmer integrieren können.

Bitte nicht.... Nicht hier.... Hier will ich mich net auch noch mit diesem Thema auseinandersetzen....

Ich weiß dass ich das jetzt angesprochen habe, aber früher oder später wird doch darüber diskutiert...

Ich will jetzt auch keine Grundsatz Diskussion anstoßen ob rechts, halb rechts, links oder schräg rechts oben leicht nach vorn gelehnt :D . Ist hier alles egal.

Menschen die Hilfe brauchen sollen diese bekommen. Ob die diese "verdienen", können und dürfen wir nicht entscheiden. Fakt ist dass die die es entscheiden zu lange brauchen....

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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von Qinnova » Do 18. Aug 2016, 15:42

Geht es hier um EU-Gurken, oder um EURO4?
Admin! Hilfe!!!
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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von Motorradverrückter » Do 18. Aug 2016, 15:54

wo ist jetzt der Grund nach den Admins zu rufen, das ist ein Forum zum diskutieren und sich austauschen und wir diskutieren und tauschen uns aus und das ganz sachlich, wo ist da der Grund nach den Admins zu rufen. Wenns dich nicht interessiert gibt es da einen schönen Button der nennt sich ,,Themen als gelesen markieren´´
Bayrische Verfassung
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1)Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung
2) Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden
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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von DonS » Do 18. Aug 2016, 16:04

thrifter hat geschrieben:Ist da jetzt ein Punkt dabei, der explizit etwas mit EU-Gesetzgebung, im Gegensatz zu nationaler Gesetzgebung, zu tun hat? :?

Leicht verwirrt,

Reinhard
Ich wusste das du das sagen wirst. :D
Ich bin überzeugt, daß national fast nichts mehr beschlossen wird was nicht zuvor auf EU Ebene abgesprochen wurde.

@Qinnova Zitat: "Geht es hier um EU-Gurken, oder um EURO4?
Admin! Hilfe!!!"

Wir sind NICHT OT!
Cucumis sativus und Euro 4 Mopeds haben was gemeinsam: beide sind Gurken.:!:
LG Don
P.S. und ruf nicht gleich nach der Mama, du kleine Petze. :motzen:

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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von Karl Retter » Do 18. Aug 2016, 18:50

BenniHo hat geschrieben:
thrifter hat geschrieben: Dann hätten wir problemlos ein paar Millionen bedürftiger Flüchtlinge schützen können und ein paar Hunderttausend qualifizierter Arbeitnehmer integrieren können.
Menschen die Hilfe brauchen sollen diese bekommen. Ob die diese "verdienen", können und dürfen wir nicht entscheiden. Fakt ist dass die die es entscheiden zu lange brauchen....
hört auf Dinge zu verwechseln und informiert euch über die Ursachen der Kriege in Nah Ost. Da werdet ihr schnell auf ein Paar Namen stoßen.
USA, Russland, Saudi Arabien und einige mehr. Hier werden Einfluss und Macht auf dem Rücken der schwächsten ausgetragen. Söldner angeheuert, Waffen geliefert
die einen sind die guten die morden moderat die andern die schlechten die morden grausam.
Menschenleben zählen wenig.

Gruß Karl

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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von Innova-raser » Do 18. Aug 2016, 18:56

Das hat sehr wohl sehr viel miteinander zu tun, denn da besteht ein kausaler Zusammenhang. Die EU beschliesst und die Länder haben zu tun. Früher gab es noch einiges mehr an Autonomie. Dem Regelwahn der EU sind keine Schranken gesetzt.

Es wird die Schutzkleidung der Biker gesetzlich, per EU Beschluss, verordnet. Auch die Grillhandschuhe werden in kürze geregelt werden. Das Aussehen und die Krümmung ist ja bereits niedergeschrieben wie auch ganz einen Haufen anderer, äussere Merkmale von Lebensmitteln.

Ich bin ein absoluter Gegner von zentralistischen Systemen. Wenn es denn euch gefällt, so what. Ich bin kein EU Bürger und ich werde mein Leben lang dafür käpfen nie zu einem migriert zu werden!!

Auch wenn es jetzt eine wirklich andere Diskussion wird, aber es wirkt befremdlich wenn man mal nichtnal mehr merkt wie man in seinen persönlichen Handel eingeschränkt wird. Aber es soll ja auch Nordkoreander geben die meinen im besten Land zu leben.

Nur frage ich mich warum die EU bestimmte Papiere explizit weder Vernehmlassung schickt NOCH veröffentlicht bevor die Tinte mit der diese geschrieben sind, staubtrocken ist.

Ich glaube sehr wohl dass es eine Rolle spielt wer über mich bestimmt. Ob es eine mir nachstehende Person/Familienmitglied ist oder jemand den ich noch nie gesehen habe, der keine Ahnung von meiner Kultur, meinem Leben und meinen Bedürfnissen hat und irgendwo in Helsinki woht. (aehmm...wo ist das überhaupt ;-) )

Da nichts nur gutes oder schlechtes hat, so wird auch die EU irgendwie etwas positives an sich haben. Aber meine Zeit ist mir zu wertvoll um darüber nachzudenken.

Aber vertraut den Herren und wenigen Damen in Brüssel, sie wissen am allerbesten was für euch gut ist und was nicht. Die aktuellen Underbones sind es offensichtlich nicht.
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Re: Euro4 ... das Ende?

Beitrag von Bernd » Do 18. Aug 2016, 21:22

Die EU beschließt strengere Abgas-, Bremsen- und Lärmvorschriften für Motorräder. Ich sehe da kein Problem, sondern eher einen Segen.

Warum Segen, und dann noch von der EU?

Kann sich noch jemand von Euch erinnern, wie es in der guten alten Zeit mit dem Straßenverkehr war? Stimmt, es war viel weniger.
Und wie haben die Autos vor Baujahr 1983, da wurde der Katalysator pflicht, stanken? Waldsterben. Schon vergessen? Fahr mal hinter einem Käfer her. Oder dem vielgelobten 123er Mercedes. Oder dem 123er als Diesel. Die stinken, qualmen und sind laut. Auch Motorräder ohne Kat erkennt man am Geruch.

Der Straßenverkehr hat um ein vielfaches zugenommen. Würden heute die KFZ immer noch ohne Abgasbremsundlärmvorschriften herum fahren, wäre es nicht mehr auszuhalten. Deshalb bin ich ganz froh, dass unsere Regierungen und auch die EU sich diesem Problem gestellt haben und es wenigstens zu entschärfen. Weil lösen ist nicht möglich, wegen des immer noch zunehmenden Verkehrs.

Man zeigt immer gerne mit dem Finger auf die Chinesen, die im Smog ihrer Metropolen sich selber vergiften. Anscheinend haben sie das Problem erkannt und regulieren den Verkehr über Verbote von Verbrennungsmotoren und der Förderung von Elektromobilität. Ist das jetzt gut oder schlecht? Zum Glück hat es nicht die EU verordnet, denn dann wäre es wirklich schlecht. Zu diktatorisch, zuviel Einmischung in persönliche Freiheiten.

Vieles läuft in der EU nicht optimal. Z.B. Fleischüberproduktion und Leerfischung der Fanggründe vor Afrikas Küsten. Das betrifft die Menschen wirklich!
Aber ob eine CUB 100 Euro teurer wird, weil vorne ein ABS eingebaut werden muss. Ist das wichtig? Muss man deshalb die EU in Frage stellen?

Aber wäre es wirklich besser, ohne die EU? Grenzen, Zölle, jeder kocht sein eigenes Süppchen? Die Reichen gegen die Armen Nationen? Ost gegen West? Nord gegen Süd?
So lange man von der EU profitieren kann ist sie super, aber wenn man selber etwas leisten soll, dann ist sie schlecht?

Sind die Politiker in Ungarn, Slowakei, Polen, England, Philipinen wirklich weitsichtiger?

Gruß
Bernd

PS: war es nicht John F. Kennedy, der gesagt hat: frag nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern Du für Dein Land! Man!
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