Eine japanische C90 in München

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Himbeer-Toni
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Himbeer-Toni » Mi 10. Apr 2019, 19:37

Herzlichen Glückwunsch, und alles Gute.
Mit meiner c70 fahre ich Freitag zum TÜV, hoffentlich läuft alles so glatt wie beim Vorbesitzer in Bayern.(Gruss an Bastlwastl)
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ossiholgi
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von ossiholgi » Mi 10. Apr 2019, 23:30

Ich bin 50,
bitte helfen Sie mir auf die Inno
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wastel
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von wastel » Do 11. Apr 2019, 08:50

Hat auf jeden Fall guten Whisky geschmack.

Sturgis
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Sturgis » Mo 15. Apr 2019, 19:02

Hallo,

ich konnte erst jetzt antworten, da mein PC irgendwie zickt.
Gerne fasse ich nochmal alles kurz zusammen, sollte es jemanden helfen, freue ich mich sehr.

Ein entscheidender Punkt war die Hilfe von "Piliote" aus dem Honda-Board. Er hat mir Datenblätter von schon begutachteten und zugelassenen C90 geschickt. Mit denen konnte ich dann beim Tüv mal vorsondieren.
Der zweite wichtige Punkt war, dass die C90 älter als 30 Jahre alt war. Dadurch brauchte sie kein Emmissionsgutachten, was ca. 1000,-€ gekostet hätte. Ich habe mich ja im Vorfeld bei mehreren verschiedenen Tüvs und Dekra Stellen erkundigt und überall die gleiche Antwort bekommen. Der Überwachungsdruck auf die Prüfer ist wohl deutlich gestiegen. Ein irgendwie geartetes "Durchwinken" funktioniert nicht mehr. Auch können die Zulassungsstellen ein Gutachten, welches ihnen "spanisch" vorkommt, ablehnen und machen das wohl auch.
Ein gewisser Handlungsspielraum ist aber bei Tüv und Zulassungsstelle schon noch gegeben. Die können auf stur schalten oder Kooperationswillig sein. Ich hatte Glück und beide Stellen waren sehr Kooperationswillig.
Es wird eigentlich ein Dokument mit dem Erstzulassungsdatum verlangt. Ich hatte aber nur ein Dating Certificate und eine japanische Abmeldebescheinigung. Ich konnte aber herausfinden, dass es in Japan für Mopeds unter 125 ccm keine Fahrzeugpapiere gibt. Da kauft man sich auf der Gemeinde nur ein Nummernschild und das war´s dann. Nach einigem Hin und Her bekam ich dann von der Zulassungsstelle eine Einzelfallzulassung.
Wenn man eine C90 hat, welche schon mal in Europa zugelassen war, hat man aber ein Dokument (Fahrzeugpapiere) mit dem Erstzulassungsdatum. Allerdings muß auch diese älter als 30 Jahre alt sein, da sonst auch da ein Emmissionsgutachten fällig wird. Emmissionsgutachten aus anderen EU-Ländern müssen nicht anerkannt werden, da es dafür keine einheitlichen Richtlinien gibt und jeder seine eigene Suppe kocht. Der Tüv-Süd hätte ein englisches Emmissionsgutachten z.B. nicht anerkannt, außer ich hätte nachweisen können, dass es nach, in Deutschland anerkannten, Prüfverfahren erzielt wurde.
Ich denke, dass war soweit alles wichtige.
Jetzt noch die versprochenen Bilder, soweit es funktioniert.

Zwischen den beiden Tüv Terminen sah sie so aus.
C90-03.png
Nach dem zweiten Tüv Termin so. Ich habe sie mit Sake auf den Namen Totoro getauft. Sowas mache ich eigentlich sonst nicht, aber diesmal war mir danach.
IMG_0553.JPG
Hier noch die Ersatzteile.
C90-08.jpg
C90-07.jpg
IMG_0550.JPG

Grüße, Michael

Sturgis
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Sturgis » Di 23. Apr 2019, 18:51

Hallo,

inzwischen bin ich etwas mit der C90 gefahren und habe viel Spaß. Beladen mit meinen 105Kg schafft sie ca. 70 Kmh. Da ich im Augenblick am Abnehmen bin, hoffe ich noch auf eine etwas steigende Endgeschwindigkeit.
Den ersten artgerechten Einsatz hatte sie auch schon.
IMG_0555.JPG
Grüße, Michael

Brett-Pitt
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Brett-Pitt » Di 23. Apr 2019, 19:05

Tuning, Tuning, Tuning,

nimm JEVER-Light, das hat relativ viel
Geschmack (im Rahmen der Möglichkeiten
alkoholfreier Biere) mit relativ wenig Kalorien.
Ist leider teuer. Dann isst du halt preiswert dazu:
Harzer, Harzer, Harzer.
Viel Eiweiß, wenig Kosten, kein Fett.
Jetzt noch 2mal die Woche bis ans Limit gehen
(Gehen? 90 Minuten Radeln, bis die Le(b)er leer ist),
dann brennt dein Astralkörper nach, auch wenn du
nix tust. Eisenarsch gibts gratis obendrauf.

Die Kilos purzeln, die Kilometerprostunde steigen.

Weiter-Bio-Tuning

Pit

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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Atomo » Di 23. Apr 2019, 19:57

Sturgis hat geschrieben:
Di 23. Apr 2019, 18:51
Hallo,

inzwischen bin ich etwas mit der C90 gefahren und habe viel Spaß. Beladen mit meinen 105Kg schafft sie ca. 70 Kmh. Da ich im Augenblick am Abnehmen bin, hoffe ich noch auf eine etwas steigende Endgeschwindigkeit.
Den ersten artgerechten Einsatz hatte sie auch schon.
IMG_0555.JPG

Grüße, Michael
Oh, noch einer der am Abnehmen ist. Pils ist bei mir auch dem Jever Fun gewichen, wenn nur noch ausserhalb und 2 maximal. Kein Garagenbier mehr. Ernährungsweise stelle ich auch gerade um und habe in 3 Wochen über 4Kg weg.
Der Teufel ist die Gewohnheit. Liebgewordene Rituale/Gewohnheiten bewußt zu vermeiden ist hart aber machbar. Radfahren fange ich wg. der Arthrose langsam an.

Gruß
Dirk
:inno2: Ein Leben ohne CUB ist möglich, aber sinnlos. :inno:

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Bernd
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Bernd » Di 23. Apr 2019, 20:25

Tschuldigung für OT, ist aber wichtig.
Bei Arthrose hilft entsäuern.
viewtopic.php?f=40&t=4724&hilit=Arthrose+in+der+hose

Gruß aus Griechenland,
Bernd
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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von werni883 » Mi 24. Apr 2019, 08:31

Servus,
wenn du uns die Sekundär/Ritzelübersetzung bekanntgeben würdest, hätte zumindest ich viel Freude.
werni883
I hab nix geg'n SUV/SUFF, weil jedes barrel Öl und jeder qm GAS sowieso verbrannt werden wird.
Klima hin oder her!

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Re: Eine japanische C90 in München

Beitrag von Sturgis » Mi 24. Apr 2019, 20:08

Hallo,

gerne. Ich habe 16/39 Zähne verbaut. Davor waren 15/39 drinnen. Interessanterweise mußte ich die Kette etwas kürzen.

Grüße, Michael

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