Mein Leben als.......

Über was man sonst noch redet
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Innova-raser
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

Das ist so. Das Leben hier ist in vielerlei Hinsicht unberechenbar. Mit immer noch einem gewissen Schrecken erinnere ich mich an das heftige Erdbeben (7.2) hier bei uns am 15 Oktober 2013, morgens kurz nach 8 Uhr. Wir waren in allergrösster Sorge um unsere Famile und Freunde.

An den Häusern bei uns sind immer noch Spuren davon zu erkennen. Die grossen Schäden sind beseitigt, aber geblieben ist noch der eine oder andere Schaden der daran erinnert wie unberechenbar die Natur ist und das wir dazu so gut wie überhaupt nichts zu sagen haben. Sie schlägt zu wenn und wo sie will.

Hier zum Beispiel die Risse in der Wand in einem der Badezimmer:
WP_20200113_11_46_58_Pro.jpg
WP_20200113_11_47_05_Pro.jpg
Und grad gestern sind wir auch daran gewesen einen Schaden vom Erdbeben zu reparieren. Ein Teil des Hauses hat sich ganz wenig verschoben. So gab es Risse die dann, bei heftigen Regen Wasser, Wasser in das Haus fliessen liessen. Wir haben nun, zum wiederholten Male, an diesem Problem gearbeitet. Ich hoffe nun endlich zum letzten Mal. Aber wir hatten RIESIGES Glück gehabt! Weder unserer Familie noch Freunden war an Leib und Leben etwas passiert. Aber die Schäden waren massivst!!!!

Unsere Kirche wurde fast komplett zerstört. Die Kirche in Loon, ca, 25 Km weit weg von hier ist sichtlich in sich zusammengefallen und konnte bis heute nicht wieder aufgebaut werden:

Bild

Und das war unser Stadthaus nach dem Beben. Es musste abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Heute steht an diesem Platz ein Mc Do und ein 4.stöckiges Einkaufszentrum. Ein kleines Monument und eine Gedenktafel erinnern noch an dieses destruktive Ereignis.

So, und noch viel Schlimmer, sahen ganz viele Häuser hier bei uns in Tubigon aus:

Bild

Im weiteren ist auch der Typhoon Yolanda, der ein Jahr später auf der Nachbarinsel Leyte, mehr als 6000 Menschen den Tod brachte und ganze Landstriche komplett verwüstete!!!

https://abload.de/image.php?img=967768_ ... 2h1knm.jpg
https://abload.de/image.php?img=972938_ ... 4v0kbj.jpg
https://abload.de/image.php?img=974337_ ... 4p7jri.jpg
https://abload.de/image.php?img=1033895 ... 3cwjsc.jpg
https://abload.de/image.php?img=1034669 ... 7gij3g.jpg
https://abload.de/image.php?img=1034689 ... 8egkzo.jpg
https://abload.de/image.php?img=1035660 ... 18hjvu.jpg
https://abload.de/image.php?img=1035787 ... 9cqkys.jpg

Dies obigen Bilder sind von Freuden von uns die in Leyte wohnen. Leider ist das Problem mit dem verlinken von Bildern immer noch nicht gelöst! Es kommt immer die Fehlermeldung von "No access"! Deshalb nur Links. :-(

Ich habe schon MEHRMALS auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Es wäre wirklich nett wenn einer der Admins sich dem Problem mal annehmen würde! Dokumentiert ist es schon einige male hier im Forum. Man müsste halt mal mit den phpBB Machern in Verbindung setzen oder sich da schlau machen. Ich kann es nicht, ich bin kein Admin hier!

Nun gut, ich wollte noch etwas weiter schreiben, aber ich lasse es nun. So habe ich mehr Zeit mich um andere Pendenzen zu kümmern und meine Fähre sollte ich heute auch noch erwischen.
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Trabbelju
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Trabbelju »

Innova-raser hat geschrieben:
Mo 13. Jan 2020, 05:17
Das ist so. Das Leben hier ist in vielerlei Hinsicht unberechenbar. Mit immer noch einem gewissen Schrecken erinnere ich mich an das heftige Erdbeben (7.2) hier bei uns am 15 Oktober 2013, morgens kurz nach 8 Uhr. Wir waren in allergrösster Sorge um unsere Famile und Freunde.
An den Häusern bei uns sind immer noch Spuren davon zu erkennen. Die grossen Schäden sind beseitigt, aber geblieben ist noch der eine oder andere Schaden der daran erinnert wie unberechenbar die Natur ist und das wir dazu so gut wie überhaupt nichts zu sagen haben. Sie schlägt zu wenn und wo sie will.
Gibt es die Möglichkeit, sein Hab und Gut, also Haus, Einrichtung und Fuhrpark, gegen Erdbeben und Hochwasser zu versichern oder ist nach so einem Ereignis wie dem Erdbeben 2013 alles verloren und ohne Rücklagen sind die Bewohner ruiniert ?
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

Das gibt es. Wir haben zum Beispiel auf (fast) allen Häusern ein Versicherung die solche Schäden trägt. Feuer, Wasser, Erdbeben, Typhoon usw. Aktuell sind wir gerade wieder dran die Policen zu erneuern. Das ist hier so eine Sache. Komme gleich darauf zurück

Das Resthouse das wir oben in den Bergen, an herrlichster Lage, erbaut haben, konnten wir leider nicht versichern. Es will niemand ein Haus versichern das aus nachwachsenden Rohstoffen, in diesem Fall Holz, gebaut ist. :-( Und das obwohl es einen beträchtlichen Wert darstellt. Es wurde von Ingenieuren geplant und von ausgezeichneten Handwerkern fachmännisch erbaut. Es dürften so um die 200 qm Wohnfläche sein. Genau weiss ich es nicht mehr.

Aber die anderen, konventionell gebauten Häuser, sind versichert gegen solche Ereignisse. Das Erdbeben 2013 hat uns, auch in dieser Beziehung, einen gehörigen Schock eingejagt. Alles was wir hier haben und besitzen ist Cash bezahlt. Keine Schulden, weder auf Fahrzeugen noch auf Immobilien. Ein Haus zu verlieren, ohne dafür entschädigt zu werden, das würde uns hart treffen!

Bei den Fahrzeugen ist es so. Nur auf Autos ist eine Kaskoversicherung möglich. Motorräder werden grundsätzlich nur TPL (Third Party Liability) versichert. Also nur Haftpflicht. Diebstahl oder eigener Schaden usw. ist nicht versicherbar. Das kann man verschmerzen solange es sich um einen kleinen Scooter oder um eine Underbone handelt. Aber mittlerweile bietet auch Honda Big Bikes an. Und die haben dieselben Preise wie in Deutschland oder anderswo. Wenn einmal also das Big Bike für € 15K oder mehr geklaut wird, dann guckt man in die Röhre.

Bei den Autos haben wir auf allen eine Comprehensive Insurance. Also Vollkasko. Da ist auch Diebstahl geregelt. Aber noch wichtiger ist der eigene Schaden. Nicht das wir schlechte Fahrer wären, aber man stelle sich folgendes Szenario vor:

Man fährt korrekt auf der Strasse. Ein anderes Fahrzeug kollidiert mit dem eigenen Fahrzeug. Schuld ist einzig und alleine der andere Fahrer. Gut, kein Problem könnte man denken. Nur ist es so dass nicht wenige Fahrzeuge gar keine TPL, also gar nicht versichert sind. Einfach weil das (wenige) Geld fehlt oder weil es dem Fahrer einfach nur egal ist. Und was soll man einem wegnehmen der gerade so viel hat das es knapp zum Überleben reicht?

Deshalb Comprehensive Insurance (Vollkasko) soweit immer nur möglich. Ich bin aktuell nun dran einen Versicherer zu finden der auch für grosse Motorräder, also Big Bikes, eine Comprehensive Insurance anbietet. Aber das ist alles andere als einfach. Auf E-Mails antwortet so gut wie niemand. Am besten funktioniert eine Kommunikation noch via FB. Oder eben persönlich vorsprechen. Aber die Kompetenz der Mitarbeiter am Frontdesk ist meistens sehr übersichtlich. Das heisst sie tun exakt das was man ihnen antrainiert hat. Und da werden Sonderfälle wie meine Frage zum Beispiel mit dem folgenden Satz beantwortet: We don't have, Sir. Und damit hat sich dann die Diskussion bereits erledigt. :-(

Also noch kurz zu der TPL (der obligatorischen Haftpflichtversicherung) für Fahrzeuge. Versicherungsverträge laufen hier, in aller Regel, ein Jahr. Dann laufen sie einfach aus. Da gibt es keine automatisch Erneuerung und eine entsprechende Rechnung, die einem ins Haus flattert. Man muss sich selber bemühen. Aufgrund der letzten beiden Ziffern auf dem Kontrollschild kann man sehen, wenn man sein Fahrzeug wieder einlösen muss. Renewing heisst das hier. Das bedeutet man muss zu einer Abgasteststation und einen Abgastest durchführen lassen. Mit diesem Papier geht es dann zur LTO (Aka Zulassungsamt) und zeigt dort sein Fahrzeug. Es wird kurz inspiziert und dann muss man den Abgastest und mindestens die TPL Police aushändigen. Danach bezahlt man noch die Steuern und bekommt ein neues CR/OR (Certificat of Registration / Official Recipt) Das CR ist vergleichbar mit einem Fahrzeugschein und das CR ist die Quittung das man die Motorfahrzeugsteuern bezahlt hat.

Hier ist das OR/CR und der Beleg vom Abgastest (Das Originaldokument bleibt bei der LTO) von meiner CRF, als Beispiel:
OR-CR.jpg
Eine Kopie vom aktuellen OR/CR muss man immer mit dem Fahrzeug mitführen. Ansonsten kann man in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Wie man sieht kostete der Abgastest Php 270, die Steuern für ein Jahr Php 667.31. Wobei da noch ein Penalty von Php 120 dazu gerechnet wurde. Warum weiss ich auch nicht mehr. Im Weiteren kostet die TPL für ein Jahr Php 650. Das macht dann summa summarum Php 1587.3. Also rund € 30.- und man ist ganz legal und versichert wieder für ein Jahr auf der Strasse unterwegs. Die Rechnung gilt für die CRF 250. Eine 125er Underbone ist (noch) günstiger.

Jetzt ist das aber so, wie oben beschrieben. Man muss sich selber darum kümmern. Niemand schreibt einem eine Rechnung oder erinnert einem daran das die Zulassung/Versicherung abgelaufen ist. Bei mehreren Fahrzeugen, wie bei uns rennt man teilweise mehrmals pro Monat, um den Abgastest und die Zulassung zu erledigen! UND, das ist das grösste Ärgernis, man sollte es nicht vergessen!! Also jeden Morgen alle Nummernschilder prüfen ob wieder ein Fahrzeug fällig ist.

Der Ablauf gilt als Grundsatz und in den grossen Städten auch meistens mehr oder weniger so gehandhabt. Lapu-Lapu/Cebu zum Beispiel. Aber hier in der Provinz, in Tubigon, dann gehe ich zur Abgasteststation um die Ecke, mache den Emission Test und der Rest erledigt die freundliche Kraft dort selbstständig. Man kennt sich! :-) Nichts mit Fahrzeuginspektion und anstehen bei der LTO.

Das gleiche gilt für vieles andere auch. Wie zum Beispiel dem Führerschein. Im Grundsatz und laut Gesetze funktioniert ein FS Erwerb gleich wie in Deutschland. In grossen Zentren wird das auch mehr oder weniger so gehandhabt. Hier in der Provinz sieht es so aus das man auf zur LTO geht und ein sog. Student Permit holt. In Deutschland nennt sich das wohl Lernfahrausweis. Also nur begleitendes Fahren bis zur bestandenen theoretischen und praktischen Prüfung. Hier in der Provinz geht man nach rund 3 Monaten einfach wieder zur LTO und holt den definitiven FS. Der FS befähigt einem Motorräder und Autos zu fahren, egal wieviel ccm diese jeweils haben. Und Eine Prüfung irgendwelcher Art hat man aber nicht gemacht.

Ausser, und das ist relativ neu. den Drogentest. Der FS muss alle fünf Jahre erneuert werden. Und bei jeder Ausstellung eines FS wird ein aktueller Drogentest verlangt. Labore sind jeweils in Gehdistanz zur LTO. Geprüft wird via Urin und das ganze dauert ca. eine halbe Stunde.

Gesetz und Realität klaffen hier manchmal weit, sehr weit sogar, auseinander. Denn mehr als 2 Personen sind auf einem Motorrad, von Gesetzes wegen, nicht erlaubt. Aber das wird in den Provinzen nicht durchgesetzt. Es wäre auch schwierig. Denn die Menschen haben teilweise gar keine andere Möglichkeiten. Und so ist es mit vielen Dingen hier. In der Regel sind die Gesetze gleich, oder sogar noch einiges schärfer als in Deutschland zum Beispiel. Aber das Law enforcement ist eine andere Sache. Manchmal gut und dem gesunden Menschenverstand geschuldet, manchmal einfach nur extrem gefährlich. Dann nämlich, wenn komplett verkehrsuntaugliche Fahrzeuge und/oder Lenker ohne gültigen FS, bzw. ohne jemals eine FS Prüfung bestanden zu haben, auf der Strasse unterwegs sind. Und das sind wohl die meisten.

Ich habe schon mal eine Busse bezahlt, weil ich mit Tsinelas (Flip-Flop) auf meinem 110ccm Scooter in der Stadt unterwegs war. Es gab eine lange und sehr heftige Diskussion, weil ich wirklich der Meinung bin der will etwas zusätzlich verdienen. Denn so ein Gesetz gibt, UND das dann dieses auch noch durchgesetzt wird, konnte ich mir wahrhaftig nicht vorstellen. Aber während der Diskussion fuhren unzählige Fahrzeuge, komplett ohne Licht usw. an uns vorbei. Aber das ist eine Lappalie im Gegensatz zu meinen Tsinelas.

Es ist hier halt eine ganz andere Welt. Auch wenn man sich wirklich Zuhause fühlt, ganz verstanden habe ich diese Welt noch lange nicht. Sie ist mit westlichen Verstand und Massstäben nicht zu erfassen. Man muss sich rein schicken oder wieder gehen.

Zwei Beispiele: Heute waren wir beim lokalen Honda Händler. Die bestellten Ersatzteile für die Click sind gekommen. Er hat uns, via SMS benachrichtig. Die Bestellung lief folgendermassen ab:
Am Ersatzteilschalter anstehen und die Teile bestellen. Dann bekommt man einen Zettel, mit dem muss man bei der Kasse wieder anstehen und bezahlen. Mit der Quittung das man bezahlt hat, steht man am Ersatzteilschalter wieder an und erst dann wird bestellt. Auf der Quittung prangt auch ein grosser Stempel: PAID!

Als wir nun heute das Ersatzteil abholen wollten um es der angeschlossenen Werkstatt (eine Türe weiter) geben zu können, musste wir zuerst wieder am Ersatzteilschalter anstehen. Dort bekamen wir Papiere, dass die Ersatzteile angekommen sind. Mit diesen Papieren mussten wir einen Stock höher in das Accounting Office. Dort gab es, im Austausch, andere Papiere. Mit denen mussten wir wieder runter an der Kasse anstehen damit die Kassiererin bestätigt, dass die Ersatzteile bezahlt wurden. Mit dieser Bestätigung gings wieder zurück zum Anstehen am Ersatzteilschalter um das bestellte und bezahlte Ersatzteil abzuholen! Alles in allem gehen da locker mal 1 bis 2 Stunden drauf. Je nach Länger der Warteschlangen.

Oder das andere Beispiel. Immer anfangs Jahr sind die Steuern fällig für die Immobilien. Dafür muss man in das Stadthaus, um dort die Steuern zu bezahlen. Aber bei einer Stadt mit rund 50K Einwohner ist da der Andrang ziemlich gross. Nun, meine Frau hat einen ganzen Tag, von morgen ca. 9:00 bis Mittag so um 16:00 verbracht. Bezahlen konnte sie am Ende nun doch nicht. Für einige Grundstücke konnten sie die nötigen Unterlagen im Stadthaus nicht finden. Um ca. 16:00 hat dann meine Frau das Gebäude verlassen und gesagt, dass sie später wiederkomme. Ob und wann sie die Unterlagen gefunden haben kann man nur wissen, wenn man wieder dort ansteht und wohl erneut einen Tag verbringt.

So ist das Leben halt hier. Aus meiner Sicht manchmal fernab von jeglichen Vernunft. Aber eben, ich bin ein «natural born european» und das sieht man die Dinge manchmal etwas anders.

Trotz allem: Ich LIEBE und SCHAETZE es extrem hier leben zu dürfen!! Es sind wundervolle Menschen in einem wunderschönen Land mit einer grossartigen Natur! Und das Paradies wird einem ja erst nach dem Tod versprochen. :-)

Ahja, um nochmals auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen. Wer ein Haus hat das mit keiner Hypo belastet ist, der wird auch kaum eine Versicherung haben. Wenn man eine Hypo auf dem Haus hat dann wird es, so denke ich jedenfalls, obligatorisch sein eine Versicherung zu haben. Nur ob die dann auch bezahlt wurde ist eine andere Frage. Beim Erdbeben wurden unzähle Häuser komplett zerstört und mussten abgerissen werden. Es wurden Notunterkünfte für die Menschen bereit gestellt. Anfänglich Zelte vom Roten Kreuz, der UN usw. Später wurden dann einfach Häuser gebaut. Bei uns in Tubigon wohnte jahrelang viele Famlien in so einem provisorischen Camp, direkt beim Friedhof, in einfachsten Verhältnissen. Wasser zum Beispiel gab es nur Zentral an einer Stelle.

Vor rund 3 Jahren wurden diese obdach- und besitzlosen Familien umgesiedelt Sie sind nun an einem anderen, etwas "komfortableren" Ort hier in Tubigon. Aber immer noch wohnen sie in einfache Holzhäuser und dicht nebeneinander. Aber sie haben ein Dach über dem Kopf. Das ist das wichtigste.
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

BTW, so dramatisch das Ereignis vom Ausbruch vom Taal Volcano ist, so eindrück und faszinierend sind die Bilder! GEWALTIG ist die Natur!

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Da kann das kleine Menschlein noch so denken und meinen es habe alles im Griff. Im Grunde ist er nur ein Spielball der Launen der Natur! Klima Hyperaktivismus hin oder her. Wie oben erwähnt, wir waren vor einiger Zeit dort. Es war herrlich und nicht in den kühnsten Träumen hätte man sich vorstellen können was für eine Urgewalt in so einen "Loch in der Erde" steckt wenn man es betrachtet.
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Peppone »

Wahnsinnsbilder. Danke
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

Es ist wirklich gewaltig was da zur Zeit passiert. Gestern haben sie in den News gesagt das über 80'000 Passagiere in Manial auf dem Airport gestrandet sind. Weitere finden sich in anderen Flughäfen wie Bangkok usw.

Man kann, wenn man einen Platz findet, mit dem Schiff zu uns nach Cebu runterfahren von dann von Cebu aus International weiterfliegen. Aber das ist ziemlich beschwerlich und die Seereise dauert rund 24h. Aber Schiffe fahren, täglich von Manila aus und steuern ganz viele Destinationen an. Man könnte auch mit dem Schiff etwas weiter weg fahren, dann auf einem Provinzflughafen ein Flugzeug nehmen und zum nächsten Internationalen Airport fliegen. Von da aus dann weiter. Aber das ist noch umständlicher und beschwerlicher. Es bleibt wohl nur warten.

Aber die Bilder die uns von Talisay, Batangags, Manila usw erreichen sind schon ziemlich heftig. Die Bilder sind mit dieser Ueberschrift versehen:

Situationer photos at Tanauan-Talisay Road in Batangas province, covered with ashfall from Taal Volcano eruption, January 13, 2020

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Zuletzt geändert von Innova-raser am Di 14. Jan 2020, 03:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

Die Polizei, die hier in der Tat dein Freund und Helfer ist:

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Zum unten folgenden Bild schreibt der User:
Kung may kilala po kayo na nangangailangan ng temporary shelter na magaalaga ng kanilang mga pets na apektado ng bulkang taal ay bukas po ang aking kennel para sa libreng boarding at pagkain until such time na maging ok na ang sitwasyon.

No one should be left behind. Let us save our pets.
#WewillwinthisOne
#TaalEruption...

English translation:
If you know someone who needs temporary shelter to nourish their pets that are affected by taal volcano, my kennel will be open for free boarding and food until such time as the situation is okay.

No one should be left behind. Let us save our pets.
#WewillwinthisOne
#TaalEruption

Location: Magallanes, CAVITE.
Contact Number: 09171177717
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"ISANG BANSA, ISANG DIWA" ("One Country, One Spirit")

So der offizielle Motto der Phillippines! Und das ist KEIN Lippenbekenntnis sonder ist jeden Tag gelebte Solidarität mit denen die in Not, und auf fremde Hilfe angewiesen sind. Ich liebe dieses Land und die Menschen die es ausmachen. :superfreu:
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Bastlwastl »

als nicht betroffener kann man sich sowas schwer vorstellen.
klar hört und sieht man die bilder ,aber wie es selbst wargenommen wird ist ebe schwer nachzuvollziehen.

die straßen selbst schaun aus wie immer :laugh2:
"Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben."

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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

Bastlwastl hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 06:18
die straßen selbst schaun aus wie immer :laugh2:
NEIN! Du bringst da Fantasie und Realität etwas durcheinander. Die Strassen sind in der Regel sauber. Nur teilweise in einen schlechten Zustand. Aber nicht so verschmutzt.

Aber egal. Es ist wirklich eine Tragödie. Aber wie immer in solchen Fällen. Die Menschen nehmen es mit ihrem angebohrenen Fatalismus. Man schickt sich in die Situation und lamentiert nicht. Man hilft wo man kann und macht das beste draus. Ein Bockmist ist es trotzdem.

Denn es ist nicht lustig seine Haus oder Hütte, mit allem Hab und Gut, zu verlieren und nichts dagegen tun zu können. :-(
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Peppone »

Die Bilder lassen begreifen was dort vor Ort geschieht, anders wie die 15 Sekunden Berichterstattung aus dem Wohnzimmerpanorama Tagesschau um 20:00h...
Ich glaube wir würden unter diesen Umständen eingehen wie die Primeln...die Mitmenschen packen dort an, bei uns wird zuerst nach dem THW gerufen...

Beeindruckend fand ich die Hiöfe/Unterstützung beim Oder-Hochwasser. Wobei beim Hochwasser an der Mosel werden die Akteure weniger munter, da hatte die Oder mehr Priorität in den Medien.
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Innova-raser »

Man, ich bin grad ziemlich angepisst!

Wir haben, um die Wasserversorgung in unseren Townhouse sicherzustellen, eine Wasserpumpe von einem weltweit führenden Pumpenherstellern. EXTRA um Problem zu vermeiden und ein Qualitätsprodukt zu bekommen. Nun ist diese Pumpe, nach knapp 2 Jahren und nur sehr gelegentlichen Gebrauch, defekt.

Der Flow Sensor, ein kleines und einfach zu tauschendes Ersatzteil, ist defekt. Kostet gerade mal $ 79.- Das ist ein Defekt der sehr häufig bei dieser Pumpe auftritt, bzw. wohl so gut wie jede Pumpe dieses Typs betrifft.

Soweit so gut. Das ist nun halt mal so. ABER der grosse Aerger ist, wieder einmal, der absolut katastrophale aftr sale Service hier! Der Hersteller selber hat hier 2 Büros. Das Headquater in Manila, wo auf allen Kanälen niemand zu erreichen ist, und eine Dependanz in Mindanao.

Nun rufte ich in Mindanao an und fragte wegen dem Ersatzteil. Ich habe alle Angaben wie Material Number usw. Das nette Mädchen am anderen Ende konnte mir aber nur sagen das sie keine Ersatzteile an Lager haben und alles in Singapore bestellen müssen. Das dauerte dann mindestens 4 Wochen teilte sie mir mit!

Zu kotzen, sorry, aber das geht mir langsam derart auf den Senkel hier!! Bei dem billigen Mist aus China oder auch aus Italien, OK, das weiss ich. Habe ich auch sehr schmerzhaft erfahren müssen. ABER bei einen weltweit führenden Unternehmen?? Und bei einer Pumpe die nahezu ein Monatseinkommen von Mr Average kostet, ist das einfach nur zu kotzen!!!

Und wie erwähnt, es ist ein simples kleines Ersatzeil. Der ganze Kit ist gerade mal 100g schwer und kostet $ 79.- im Verkauf. UND es ist ein sehr gut dokumentierter Fehler der wohl jede Pumpe dieses Typs betrifft!

Ich bin stinksauer!!!

Trösten tut mich das ich Toyota fahre. Wenn ich da etwas brauche kann ich es, wenn es Toyota hier nicht hat oder zu teuer ist, im Nahen Osten bestellen. Günstig, schnell und gut. Dazu ein ORIGINAL Ersatzteil!

Man o man....ich bin komplett angepisst!!!!
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Trabbelju »

Lager kosten halt Geld.
Wenn es sich wie in deinem Fall um einen bekannten und häufig auftretenden Mangel handelt, dann würde ich den Fehler eher im Management des Unternehmens suchen und nicht in erster Linie der Kultur des Landes in die Schuhe schieben.

Du weißt ja, es muß auch die Guten geben.

Besorge dir das Teil doch über das Internet und vereinbar einen Express-Versand, und für die Zukunft legst du dir ein oder zwei dieser Ersatzteile auf Lager...
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Peppone »

Kann den Ärger verstehen, aber...

Dieses Problem trifft fast jede Pumpe. Daher habe ich in meinem Job den Kunden auch oft das Teil gleich mit angeboten. Erspart Ärger.

Ist wie mit modernen Heizungsanlagen, ein Revisionskit kostet erstmal Geld, erspart auf Lager liegend viel Ärger und Kosten.

Gruß Frank
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Re: Mein Leben als.......

Beitrag von Tranberg »

Trabbelju hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 08:23
Lager kosten halt Geld.
Wenn es sich wie in deinem Fall um einen bekannten und häufig auftretenden Mangel handelt, dann würde ich den Fehler eher im Management des Unternehmens suchen und nicht in erster Linie der Kultur des Landes in die Schuhe schieben.

Du weißt ja, es muß auch die Guten geben.

Besorge dir das Teil doch über das Internet und vereinbar einen Express-Versand, und für die Zukunft legst du dir ein oder zwei dieser Ersatzteile auf Lager...
Genau

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Du weisst doch schon seit lange wie das Land funktioniert.
Ich bin Däne und wohne in Dänemark

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