Die vier Tage Woche

Über was man sonst noch redet
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Palü
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Palü »

Ich bezeichne mich nicht als Arbeitnehmer auch wenn der Arbeitgeber das gerne so sieht.
Ich bezeichne mich als Arbeitkraftgeber und der Arbeitgeber ist der Arbeitskraftnehmer.

Zur Zeit arbeite ich vier Tage die Woche im OP und einen Tag als Personalratsmitglied.
Wenn PR Kontingente frei werden, werde ich meine PR Tätigkeit aufstocken,
um mehr Zeit für meine 14500 Kollegen im Klinikum zu haben und mich für die Kollegen einzusetzen.
Grundsätzlich gilt, jede Stelle ist Teilbar - zumindest in Großbetrieben.
In Kleinbetrieben ist das nicht so einfach, aber auch da lassen sich Lösungen finden wenn man es will.

Der Trend geht immer mehr dahin die A-Zeit zu reduzieren und sei es in kleinen Schritten
z.B. die letzte Gehaltserhöhung von 4,7 % - da haben viele Kollegen ihre A-Zeit um genau diese 4,7 % reduziert.
Getreu dem Motto Kleinvieh macht auch Mist.

Eine Reduzierung um 10% würde bedeuten, das man jede 2.Woche eine 4 Tage-Woche hätte und somit 3 Tage am Stück frei.
Das Wäre schon mal ein Anfang zur Reduzierung.
Finanziell würde das Netto gar nicht mal so sehr ins Gewicht fallen,
aber das muß jeder Kollege für sich selbst entscheiden.

Mit sozialistischen Gruß
Paul
Einigkeit und Recht auf Freizeit - Cubisten aller Länder vereinigt euch :up2:

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Ramon Zerano
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Ramon Zerano »

Du musst es schaffen, dass die Arbeit dich befriedigt, dass du einen Beruf statt Job ausübst, dann ist es egal wieviel du arbeitest!

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braucki
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von braucki »

Moin,
bei meinem Dienstherrn gibt es eigentlich wirklich jedes denkbare Modell, 40h mobiles Arbeiten im Monat ist vereinbart, Telearbeit und wirklich alle denkbaren Teilzeitmodelle dazu noch alles in Kombination. Die Büroausstattung ist sehr modern und ergonomisch - bei vereinbarter Telearbeit bekommt man einen zweiten Satz ins heimische Büro gestellt. Gleitende Arbeitszeit ist bei uns üblich. Kernarbeitszeit 9-15 Uhr, Rahmen +/- 40h (mehr möglich, wird aber am Ende des Jahres gekappt) dazu auf einem Extrakonto "angeordnete Überstunden", maximal 5 Tage gleitzeitfrei am Stück im Monat.
Als Bundesbeamter habe ich 41 Wochenstunden, meine Dienststelle ist mitten in der Innenstadt und meine wirkliche Arbeitszeitverkürzung hat stattgefunden, als ich aus dem Ruhrgebiet nahe an meine Dienststelle gezogen bin. Trotz deutlicher Zunahme des Verkehrs auf den Straßen benötigen wir für den Weg ins Büro zwischen 10 und 20 Minuten, meine vorherige Pendelzeit war von Tür zur Tür mindestens 1:30h. Dazu können wir entscheiden einfach eine ausgedehnte Mittagspause am Rhein zu machen (bei schönem Wetter) oder auch einfach nach dem Dienstschluss in die Stadt zu gehen - machen wir mittags sowieso immer; durch den Park oder die Geschäftsstraßen entlang. Wegen der kurzen Fahrzeit mit dem Auto ohne Parkplatzsuche an den jeweiligen Haltepunkten sind auch die Öffis keine wirkliche Alternative - mit denen brauchen wir von Tür zur Tür ca. 40 Minuten, die Dinger sind immer rappelvoll, unpünktlich und schmuddelig.
Trotzdem denken wir aktuell darüber nach die Arbeitszeit zu verkürzen, knapp 5% bedeuten ca. 11 Tage mehr Urlaub - das ist für uns der erste Schritt. Wir brauchen die Zeit nicht als einen Tag in der Woche sondern eher als Urlaubstage. Ich muss immer im Auge behalten, dass ich meine 40 Dienstjahre für den vollen Pensionsanspruch zusammen bekomme, da wir nicht vorhaben bis zur Altersgrenze zu Arbeiten sondern so früh wie möglich mit deutlichen Abschlägen aufzuhören.
Ihr seht so hat jeder seine ganz persönlichen Sichtweisen. Die 41h im Büro stören mich trotz Schichtdienst, Wochenenddienst und Dienst an fast allen nicht europaweiten Feiertagen nicht. Ich habe ein gutes Team um mich herum und die Tätigkeit macht auch Spaß - könnte kein "Hobby" werden aber die Rahmenbedingungen sind sehr angenehm, da ich durch den Schichtdienst keine Kernarbeitszeit habe. Irgendwie zwischen 05.30 und 22.30 Uhr habe ich Dienst und kann, wenn ich nicht Früh- oder Spätdienst habe kommen und gehen wann ich möchte und grundsätzlich ganze Tage oder auch nur einige Stunden mobil arbeiten, z.B. erst von Zuhause und dann um 11 Uhr ins Büro.
Da es in dem Bereich (IT), in dem ich tätig bin mittlerweile schwer ist gutes Personal am Markt zu finden versuchen meine Vorgesetzten/der Dienstherr mittlerweile mit dem guten Rahmenbedingungen zu werben (gute Work-Life-Balance) mit sicherem Arbeitsplatz - auch die Möglichkeiten der Verbeamtung mit gehobenen Dienst haben sich verbessert, früher eigentlich nur bei Studium an unserer FH - jetzt nach einem Jahr als Tarifbeschäftigter bei geeignetem Studium. Da mussten bei uns sehr alte Verkrustungen aufgebrochen werden und es gibt immer noch Vorgesetzte die das nicht erkannt haben - aber es werden weniger. Bei der Bezahlung können wir da natürlich nicht am oberen Rand mitspielen, dass lassen die Bewertungsstrukturen einfach nicht zu. Aber es ist auf alle Fälle so reizvoll, dass wir aktuell viele gut ausgebildete Leute mit reichlich Berufserfahrung mit einem Lebensalter von deutlich über 40 Jahren gewinnen können.
Im Ergebnis kann auch die Wahl des Arbeitgebers für Wohlbefinden sorgen - das muss nicht der öffentliche Dienst sein - meine Schwester ist AT-Angestellte bei einem großen Pharmahesteller, selbst da sind die Sozial-/leistungen lt. Arbeitsvertrag wirklich sehr gut - die Bezahlung auch, aber das ist ja nicht immer alles.
Im Ergebnis ist es also nicht nur die reine Anzahl an Tagen oder Stunden, die man in der Woche arbeitet - man sollte sich nach Möglichkeit immer nur in seiner persönlichen Wohlfühlzone befinden.
Grüße
Oliver

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Brett-Pitt
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Brett-Pitt »

Bastl-Wastl hat es auf den Punkt gebracht:
Was bringt/kostet eine Wochenstunde mehr
oder weniger?

Montags bis Mittwochs verdienst du beispielsweise 20 Euro netto / Stunde.
Donnerstags wird es hart, die Progression schlägt zu. 15 Euro netto / Std.
Freitag ist der monetäre Horror: Du schaffst an für 09 Euro netto / Stunde.

Reziprok dazu die Bedürfnisse.
Montags bis Mittwochs arbeitet man für alle Grundbedürfnisse.
Donnerstags für "Luxus".
Freitag nur noch fürs Prestige, Schnick-Schnack, erbende Enkel.

Statt Life-Wörk-Bälänz sollte man besser die Bedürfniss-Aufwands-Bilanz ziehen.

CUB fahren? Freitag wird zum "Freien Tag"
Die Sozia will Autofahren? Na, da muss sie halt
länger arbeiten...

Lieber freitags auffe CUB, statt im Büro.
Oder auffe Demo!

Weiter-Denken,

Hohe-Kante-Pit
(PS: Mir ist klar, datt datt im Niedriglohnsektor nicht aufgeht. Deshalb mein
Credo für mehr Qualifikation. Oder bessere Bezahlung im Pflege-Bereich.
Klar ist auch, datt bei studierenden Kindern (Bafög oder nix) schon der
Mittwoch-Nachmittag zum monetären Horror wird. Flexibel bleiben !)

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Pille
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Pille »

Hi Olli,
Sehr interessant deine Ausführungen.

Auch was Paul schreibt.


Es ist halt eine sehr individuelle Sache.


Ich habe in den letzten Jahren auch sehr sehr viel gearbeitet, teilweise bis zu 16 Stunden am Tag. Da geht man drauf bei und alles andere geht auch kaputt.

Aber es ist nunmal auch so das man erst mal genug ans laufen bringen muss, bevor man so einen Quark behauptet wie das Geld keine Rolle spielt. Sinngemäß. Oder so ähnlich :mrgreen:


Ich sage:

Geld ist wie Gesundheit. Bei einem erheblichen Mangel wird alles andere nebensächlich.
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.

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Done #30
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Done #30 »

Junge, Junge, was sind das für Wolken, auf denen manche hier gebettet sind, und da zähle ich mich auch dazu.

Das kann sich wirklich nur ein sehr begrenzter Personenkreis erlauben. In kleinen Handwerksbetrieben draußen auf dem Land kannst das völlig vergessen. Wer engagiert einen Handwerker, z.B. zur Heizungssanierung, wenn an drei von sieben Wochentagen, ja meintwegen sechs möglichen Arbeitstagen die Baustelle ruht?

Unser örtlicher Metzger hat inzwischen Vierttage-Woche. Unfreiwillig. Er sagt wegen Mindestlohn. Seine 450€-Kräfte dürfen nicht mehr länger arbeiten, Vollzeit wollen die nicht und wegen einem Tag findet er niemand. Also ist der Laden Montags und Mittwochsnachmittags zu. In zwei Jahren macht er wahrscheinlich ganz zu, es lohnt sich nicht mehr. Im Nachbarort wird mit Steuergeldern und freiwilligen Helfern ein Dorfladen installiert.
Das muss man sich vorstellen: Der ordentliche Handwerksbetrieb kann wegen Auflagen und Kostendruck seine Leute nicht bezahlen, macht zu und nebenan arbeiten Rentner kostenlos um das Angebot im Dorf aufrecht zu erhalten. Das ist Irrsinn!

By the way: Über den Leidensdruck der IT-ler im Öffentlichen Dienst. Die Wolken werden noch mit Watte gepolstert: Nennt sich "Gewinnungs- und Bindungsprämie" in "Mangelbereichen"
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 69784.html
Bin mal gespannt, ob es solche Prämien mal im Pflegedienst gibt.
Zuletzt geändert von Done #30 am Fr 14. Feb 2020, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
Next Schällänsch: 111.111 km bis Aschermittwoch 2020 "Jayne", der Honda Innova ANF 125i! siehe -> "Bild" Abbruch bei 104724 km
Nichts ist schlimmer als Leute, die sich für normal halten und ihr Verhalten und Auftreten auch von anderen erwarten

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Pille
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Pille »

Und (viel) Geld ist schnell, so wie eine gute Gesundheit, völlig selbstverständlich. Auch das ist nicht ungefährlich...

Es ist sehr schlecht wenn man entsprechend seinen "Lebensstandard" raufskaliert und erst später irgendwann entsetzt bemerkt, dass noch mehr und noch besser und noch teurer und noch schneller im Wechsel bzw Austausch NICHT zu dem (vielleicht auch vielfach unbewussten) eigentlichem , großen Lebensziel führen:

Zufriedenheit. :idea:
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Tranberg »

Wo alle tage besetzt werden müssen macht das 3-3 System Sinn: http://tretre.se/

Drei Tagen Arbeit drei Tagen frei
Das 3-3-System ® ist ein neues Modell dafür, wie die Arbeit in Zukunft organisiert werden kann. Die Grundidee ist, dass das Unternehmen an allen Tagen der Woche einen reibungslosen und kontinuierlichen Betrieb sowie eine größere Flexibilität haben sollte. Das System bedeutet eine Reduzierung der Arbeitszeit um 15% und dass kein OB-Zuschlag für normale Samstage und Sonntage ausgezahlt wird, da diese Tage genauso viel wert sind wie alle anderen Wochentage (der vorhandene OB-Zuschlag für Samstag-Sonntag-Tageszeit wird zum monatlichen Gehalt hinzugefügt)
Ich bin Däne und wohne in Dänemark

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braucki
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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von braucki »

Hi,
aber im Kern ist es doch so, dass wenn die persönliche familiäre Situation "glücklich und zufrieden" macht das Drumherum immer leichter "zu ertragen" ist.
Vieles hängt aber auch von der persönlichen Situation ab - brauche ich viel Geld ist das oft auch mit mehr Arbeit und Zeitaufwand verbunden - insbesondere in Handwerksberufen außerhalb einer Werkstatt. Dort ist i.d.R. auch der Zeitaufwand für die Arbeit immer deutlich höher als bei Büroarbeit, die flexibel gestaltet werden kann. Auch bei uns gibt es viele Kollegen*innen bei denen Homeoffice und flexible Arbeitszeiten dienstlich nicht möglich sind. Aber da wir uns im Haus durch Bewerbungen auf Stellenausschreibungen innerhalb unserer Dienstgradgruppen frei bewegen können kann da jeder im Laufe der Jahre das für ihn passende Eckchen suchen und finden.
Diese freie Beweglichkeit bedeutet jeder Dienststelle in Deutschland und in der Welt und jede Tätigkeit innerhalb der Dienstgradgruppe. So habe ich in den letzten 30 Jahren schon fast alles ausprobiert und bin jetzt recht zufrieden in meinem kleinen besonderen Eckchen innerhalb unserer IT gelandet obwohl ich keinerlei IT-Ausbildung habe.
Natürlich weiß ich, dass ich/wir uns da in einer sehr komfortablen Zone befinden - aber für diese habe ich mich auch schon recht früh im Leben entschieden und in dieser Zone recht viel ausprobiert, bis ich das für mich aktuell Richtige gefunden habe. Nur "mehr Geld" war für mich nie ein Antrieb - wir haben, so wie wir uns eingerichtet haben, etwas mehr als wir brauchen und das ist ausreichend - da ist kein Streben nach mehr - nur Streben nach mehr Zufriedenheit und ein Ruhestand deutlich vor dem gesetzlichen Ziel von 67 Jahren. Aber auch für den "frühen" Ruhestand haben wir uns nicht vorher in Lebensaskese begeben, wir verzichten nicht auf Konsum, Reisen viel - aber wir geben kein Geld für "teuere" Hobbies aus - weil wir die auch gar nicht haben.
Aus diesem Grund wiederhole ich mich da und sage, dass man die +/- 40 Wochenarbeitsstunden nicht als alleinige Größe heranziehen kann - das Gesamtpaket muss für einen am Ende des Jahres stimmen.
Mein Bruder ist bei einem der größten IT-Dienstleister in Europa beschäftigt und dort auch schon seit bestimmt >15 Jahren tätig. Er arbeitet bis auf wenige Tage im Jahr dauerhaft im Homeoffice - für ihn ist die Wochenarbeitszeit gar nicht so wichtig - für ihn ist wichtig, dass er seine Tätigkeit so einrichten konnte, dass sie sich seinem Lebens- und Tagesryhtmus innerhalb der Familie angepasst hat. Dafür hat er schon die ein oder andere Tätigkeit ausgeschlagen, die ihm deutlich mehr Geld gegeben aber viel Flexibilität genommen hätte. So sagt er immer lieber 40 Wochenstunden am Schreibtisch mit Blick in den heimischen Garten als 35 Wochenstunden im Großraumbüro in das man dann noch 15 Wochenstunden pendelt...und er kennt es wirklich anders, denn er ist noch einer der letzten ausgebildeten Bergmänner und hat auch noch einige Jahre in diesem Beruf untertage gearbeitet.
Grüße
Oliver

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Re: Die vier Tage Woche

Beitrag von Innova-raser »

Palü hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 07:53
z.B. die letzte Gehaltserhöhung von 4,7 % - da haben viele Kollegen ihre A-Zeit um genau diese 4,7 % reduziert.
Getreu dem Motto Kleinvieh macht auch Mist.
4.7% Gehaltserhöhung!!! Kleinvieh?????

DAS ist ein Riesensprung!! Jedenfalls da wo ich mein Geld verdient habe. Ohne Beförderung oder sonstige extremst herausragende Leistungen, wenn überhaupt, ist sowas komplett undenkbar.

Trotzdem, ich findes gut wenn jeder sich seine Arbeits- Frei- und Lebenszeit so einteilen kann wie es für ihn passt. Ich habe meine Arbeit immer geliebt. Und es ist nicht selten vorgekommen das ich mich am Sonntag bereits auf dem Montag gefreut habe. Ich habe, mit ganz wenigen zwangsbedingten Ausnahmen, nur das gemacht was mich von tiefsten Herzen erfreut! Ich liebte und liebe meine Arbeit über alles.

Wenn man Familie hat und Kinder gross zieht, da sehe ich auch dass die Prioritäten sich verschieben können. Aber abgesehen davon, mir war es egal wie viel, wie lange und zu welcher Zeit ich arbeite. Denn für mich ist meine Arbeit ein Teil meines Lebensglücks.
Nicht der Verstand schreibt die Postings sondern der Charakter!

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“Think for yourself and let others enjoy the privilege of doing so too.” - Voltaire

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