Regulärer Motorradtank?

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werni883
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von werni883 »

Servus, alle 2 bis 3 Tage tanken zu müssen, weil Pendler = 2 x wöchentlich!
.
Plus Umweg! Ich kaufe regelmäßig 10 Liter im Kanister. Damit versorgen ich 6 Underbone. Allerdings wurde mir 1. das viele Tanken nie zu blöd und 2. Habe ich immer Reservesprit mit.
.
In GR gab es zu Jahresbeginn 2020 noch neue HELM IN, Honda Supra 125, mit stolzen 2.780 Neupreis, 5,6 Liter Tank und 19,5 Liter U-Box = teuer!!
werni883
Praktisch, aber doch teuer?
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Torsten
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Torsten »

Honda SH 125, größerer Tank, mehr Leistung, nicht so durchgeknallte Gebrauchtpreise, kein Geschisse mit der Kette, kein Geschalte.

Und natürlich keine Notwendigkeit zu irgendwelchen wirren Ideen über angebratene Hilfsrahmen und zusammengefrickelte Zusatztanks, also zu langweilig. Weitermachen :laugh2:

Bohne
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Bohne »

Till, lies dir mal das von Palü verlinkte Thema von vorne bis hinten durch, dann hast du eine gute Basis.
Es wurde hier schon viel diskutiert, manches auch realisiert.
Ältere Stahltanks von Enduros werden in anderen Ländern z.B. sehr gerne an den CT90/CT110 verbaut, da ist nicht so viel Plastik im Weg wie bei Innova und Wave.

harryguenter
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von harryguenter »

Till hat geschrieben:
Sa 4. Jul 2020, 11:16
Ich müsste bei meiner Pendelstrecke vermutlich auch jeden zweiten oder dritten Tag tanken, da auf meiner Strecke aber direkt keine Tankstelle liegt, müsste ich so recht regelmäßig einen Umweg fahren. Eine CUB hätte ich aber dennoch gern, da die Strecke nur aus Autobahn und Stadt besteht und mir das ständige Rumgekuppel im Stadtverkehr doch etwas zum Hals raus hängt.
Auch ich pendel 60km pro Tag, muss also alle 2 Tage tanken. Das mache ich mit 2x 5liter Kanistern und gelegentlich kommen dann die Kanister in die Satteltaschen und alles 3 wird aufgetannkt.
Beim Kanistertanken sind die hier ganzhilfreich


Aber wenn ich mir Dein Fahrprofil ansehe:
Autobahn und Cub würde ich mir stark überlegen. Da sollte man was fahren dass zuverlässig die 100km/h Marke knackt.
Und Schalten in der Stadt? Nimm nen Roller mit Automatik. Wenns Dein einziges Pendlerfahrzeug ist doppelt empfehlenswert, weil der Wetterschutz im Roller zumeist besser ist.

Bei mir ist Cub fahren just for Fun Landstrasse bei trockenem Wetter. Für jeden Tag müsste Geld echt schon knapp sein.

Till
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Till »

Die K Pipe gefällt mir von der Idee, ist aber leider für mich mit meinen 1.90m etwas zu klein...

Insgeheim hätte ich ja gerne eine NC700DCT in 125er Ausführung, um die 150kg Grenze des Motorradträgers am Wohnmobil nicht zu sprengen, leider hat Honda bisher auf keine meiner mit Wachsmalfarben angefertigten Modelskizzen reagiert :(

Die SH125 wirkt in der Tat wie ein sehr vernünftiger Kauf, kann aber leider weder meinen ästhetischen noch meinen Bastelansprüchen gerecht werden.

Bezüglich der Geschwindigkeit würde es mir ausreichen, mit den LKWs mitschwimmen zu können, was die Innova eigentlich schaffen sollte? Viel schneller ist bei uns morgens auf der Autobahn ohnehin nicht drin.
Bezüglich des Wetterschutzes gibt es hier ja auch einige Interessante Ideen im Forum. Zudem habe ich ohnehin zwangsläufig ein Semesterticket, ich könnte daher im ernstfall auch immer auf die Bahn ausweichen.

Durch den 26-Seiten Thread habe ich mich inzwischen auch durchgekaut. Meine Idee mit einem Originaltank eines anderen Mopeds scheint mir dann sogar mit einer Benzin- und einer Entlüftungsleitung zum Innotank realisierbar. Da der Tank dann etwas höher liegen müsste als der Orginaltank wäre auch keime Pumpe mehr notwendig. Lediglich ob das ganze vom TÜV abnehmbar ist, wenn ich einen Stutzen in den Originaltank bohre, muss ich vermutlich beim TÜV direkt anfragen...

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werni883
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von werni883 »

Servus,
IMHO ist jede denkbare Variante einer Bastelei bereits umgesetzt und auffindbar.
.
Die Vergaser Inno's sind stärker, brauchen etwas mehr Sprit und können mit einem Zylindersatz um € 70 auf 143 cc umgebaut werden.
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harryguenter
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von harryguenter »

Till hat geschrieben:
Sa 4. Jul 2020, 16:28
Bezüglich der Geschwindigkeit würde es mir ausreichen, mit den LKWs mitschwimmen zu können, was die Innova eigentlich schaffen sollte?
Ich weiß nicht wo Du die Autobahn benutzen willst. Aber dieser Bericht hier deckt sich ein Stück weit mit meinen (zugegebenermaßen geringen) Erfahrungen. Ich weiß auch nicht ob die Inno der Wave da Geschwindigkeitsseitig was voraus hat; nen Tick mehr Hubraum hat sie ja.
https://motomobil.at/test-technik/125er ... a-wave110i

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jumpyZ787
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von jumpyZ787 »

Wichtig, um halbwegs eine akzeptable Geschwindigkeit halten zu können, ist die Scheibe.
Aber auch das ist ja mit Sicherheit schon irgendwo komplett zerkaut 😁

Und lass dich nicht beirren. Die inno ist absolut Pendler-, Autobahn-, überland - und langstreckengeeignet.

Scheibe, Taschen, regenklamotten und du bist safe.
Moppetfahrer sind die besseren Autofahrer.

Till
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Till »

Dann steht meinem Kauf ja nichts mehr im Wege, abgesehen davon, dass ich mein altes Moped noch verscherbeln muss.

Eine Vergaser Inno wäre interessant, da es den Tankumbau erheblich erleichtern würde, aber leider sind die in Deutschland wohl recht rar...

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werni883
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von werni883 »

Servus,
Vergaserinnova's gibt es genug. Aber der Kilometerzähler geht nur bis 100.000, währen die Einspritzer bis 999.999.9 zäblt.
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braucki
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von braucki »

Nein, die Gaser sind wirklich rar - ich hatte eine seltene deutsche aus 2005. Mit 142ccm und vorn ein Zahn weniger lief die stabile 100km/h - nur der Verbrauch ging eher Richtung 3L/100km, wenn man sie zügig bewegt.
Wenn es also um Verbrauch und Reichweite geht ist die Einspritzer erste Wahl. Tankerweiterung würde ich mir klemmen - dann eher ein Umbau der Sitzbank mit frei liegendem Tankdeckel - also ein passendes Loch in die Bank und vernünftig vom Sattler beziehen lassen. Dazu ein 5l Kanister auf einem kleinen Träger an der Front mit Schnelltankaufsatz - dann ist die Minute zum Nachtanken nach guten 150km auch keine wirkliche Nummer......
Aber für mich ist die Inno kein BAB-Fahrzeug, eher was für Landstraßen zweiter Kategorie bei max. 80km/h. Sie immer nur am absoluten Leistungslimit zu bewegen macht nicht wirklich Spaß und an Steigungen eine Vmax von oft nur 80 sind echt kein Quell der Freude.
Wenn du die Möglichkeit hast, fahre sie einmal etwas ausgiebiger zur Probe, wenn sie warm ist auch mal eine Runde auf die Autobahn oder Kraftfahrstraße.
Zum Sparen und Pendeln ist da eher was wie ein SH150 oder vergleichbares in meinen Augen sinnvoll - ne Inno kann ja zum Spaß dazu - der Unterhalt ist ja sehr günstig - der teuerste Posten ist die HU alle zwei Jahre ;)
Grüße
Oliver

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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Done #30 »

werni883 hat geschrieben:
So 5. Jul 2020, 20:45
Vergaserinnova's gibt es genug. Aber der Kilometerzähler geht nur bis 100.000, währen die Einspritzer bis 999.999.9 zäblt.
Negativ.
Vergasermodelle in Deutschland kannst an zwei Daumen abzählen, Bezahlbare gibts gar nicht. Selbst von Freiburg ausgehen ist der Blick über die Schweizer Grenze recht unergiebig bis sinnlos.
Was die Kilometerzähler machen, kann ich dir nur von meiner Einspritzer berichte. Die hat, genau so wie Thrifters Maschine schon Jahre vorher mit Videobeweis nach 99.999,9 auf 0 umgestellt.

BTT:
- Jeden zweiten Tag mit der Inno Tanken müssen, kann man machen, aber ist verlorene Lebenszeit.
- Mit der Inno Kurzstrecke, also weniger als 20km einfach, pendeln zu müssen, kann man machen, verkürzt aber deren Lebenszeit.
- Mit der kalten Inno im Berufsverkehr auf die Autonbahn zu müssen, kann man machen, ich tus ja gelegentlich auch, aber halt mangels besserer Alternativen.
- Habs gestern wieder gemerkt: Die Maschine kommt erst nach so 30-35km richtig auf Temperatur und will gefordert werden. Vorher kann man sie fordern, ist aber nicht gesund.
- Sich eine Maschien zu kaufen mit der fest im Hinterkopf verankerten Option, sie erst noch ohne Chance auf Legalität umbauen zu müssen, kann man machen, aber es gibt doch preiswerte Alternativen.

@TO: Ich weiß, das ist ein Innovaforum, und Karl gibt seine GTR 150 nicht her, aber wenns der Geldbeutel und der Führerschein hergibt, dann empfehle ich dir nach wie vor die CB125F, evtl besser noch die wassergekühlte R oder als eierlegende Wollmilchsau die Honda SH 150.
Unterwegs mit "Jayne", der Honda Innova ANF 125i mit dem großen Vorbau. Aktueller Tachostand und Spritverbrauch siehe -> Bild
Was sind das für Leute, die euch als "Schlafschafe" bezeichnen? Früher hieß es noch "Deutschland, erwache!"

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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Bohne »

Langsam, in der Schweiz gibt es eigentlich fast immer Vergaser im Angebot, momentan mindestens vier.

Die 125er Address könnte auch interessant sein, die hat die Pumpe meines Wissens erst direkt vorne an der Einspritzung.

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braucki
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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von braucki »

Aber fragt Mal die, die aus der Schweiz was importiert haben - nach meinen Infos ein wahrer Quell der Freude :(
Grüße
Oliver

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Re: Regulärer Motorradtank?

Beitrag von Harri »

Bohne hat geschrieben:
So 5. Jul 2020, 23:52
Langsam, in der Schweiz gibt es eigentlich fast immer Vergaser im Angebot, momentan mindestens vier.
braucki hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 06:41
Aber fragt Mal die, die aus der Schweiz was importiert haben - nach meinen Infos ein wahrer Quell der Freude :(


Wir sind im Jahr 2020 und "eigentlich" spricht gar nichts für ein Vergasermodell, wenn ein Einspritzmodell verfügbar ist. Das mit einem einfacher möglichen Zusatztank beim Vergasermodell, der letztendlich sowieso nur von einem geringen Prozentsatz dann wirklich verbaut wird, steht doch in keinem Verhältnis zu den Vorteilen eines Einspritzers.
Ihr habt die Nachteile der Vergaser schon alle wieder vergessen.

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