Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Bohne
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Bohne » Do 14. Mär 2019, 23:57

Morgen ist wieder Schulstreik.
Ich denke, das Video bietet einen recht neutralen Eindruck von diesen Events.
https://www.youtube.com/watch?v=kWBKi0sQObw

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Innova-raser
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser » Fr 15. Mär 2019, 06:40

Hat da nicht mal einer gesungen: *Kinder an die Macht"??

Ja, warum nicht, Amerika macht es ja vor! :superfreu:

Für mich geht das ganze unter "Social Media Hype". Da gibt es einige Trittbrettfahrer, die ihren persönlichen Profit daraus ziehen. Denn wenn gestandene, erfolgreiche Frauen und Männer sich von halbwüchsigen erklären lassen wie die Welt funktioniert dann ist das wohl das Pferd definitiv von hinten aufgezäumt.

Denn den meisten dieser "Klimaaktivisten" fehlt schlicht das Wissen und der Background. Gut, man kann auch nur manifestieren das einem etwas nicht gefällt. Aber warum tun sie das nicht an einem Samstag oder Sonntag? Das wäre dann gefahrlos möglich ohne Risiko eines Ausbildungsrückstandes.

Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen der Klimaveränderung und des Wirtschaftswachstums. Also dem BIP. Das BIP kann nicht steigen, ohne gleichzeitig mehr Energie zu benötigen. Und ein stagnierendes BIP ist der Vorhof der Hölle. Fast schon schlimm die Inflation die eine zurückgehendes BIP auslösen würde.

Und wenn man jetzt, wie vielfach kolportiert, einen Konsumverzicht ausrufen und dem folgen würde, würde das wiederum zu einer Deflation führen was de facto wieder die gleichen Auswirkungen hätte wie ein rückläufiges BIP.

illmann-Volker Kaiser würde sagen: Ein Teufelskreis!

Die Sache mit dem Klima ist komplex und wird wohl kaum bewältigt werden können, weil die Einschnitte die es Bedarf, kaum (oder eigentlich gar nicht) mit den Ansprüchen der modernen Welt vereinbar sind. Das Ganze fing mit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts. Das Rad müsste zurückgedreht werden. Nur wird sich, mit aller Garantie, keine Mehrheit finden, die dazu bereit wäre. Alles andere ist wilde Schaumschlägerei.

Aber die Technikaffinen Menschen glauben das die Technik das Ruder rumreissen kann. Aber genau diese hat uns doch an den Punkt gebracht wo wir zurzeit stehen.

Aber was solls. Ich bin wohl auch definitiv nicht schlau genug, um das Ganze in einem vollen Umfang beurteilen zu können. Somit lasse ich denen den Vortritt die alles viel besser und exakter Wissen als ich. Und ich geniessen weiterhin mein Leben und lassen mir die Freude daran durch niemanden nehmen. Ich lasse die selbsternannten Welt- und Klimaretter weiterhin retten und ich geniesse das pralle Leben.

Sancho Panza ist mir, in gewissen Bereichen, ein grosses Vorbild.

Hier noch eine Talkshow die leider schon vor vielen, vielen Jahre abgesetzt wurde. Aber schon damals waren die Themen hochaktuell. Hier zum Thema:

Ich bin dümmer als ich dachte. Treffender könnte man vieles was heute so passiert, kaum mehr ausdrücken.

Gute Unterhaltung. :laugh2: :superfreu:
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Ramon Zerano » Fr 15. Mär 2019, 07:44

Es ist immer wieder erstaunlich, was der Markt (die Menschen) in der Lage ist zu leisten. Immer wenn es Verbote oder gar Falschannahmen gibt, so ist der Markt (die Menschen) in der Lage eine Lösung zu finden.

CO2 wird zu Kohle bei Raumtemperatur!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 55348.html
https://www.nature.com/articles/s41467-019-08824-8

Dazu ein Kommentar von Heise:
Sollte es also tätsächlich jemals bewiesen werden können, dass anthropogenes CO2 auch einen Einfluss auf das Klima (durchschnittliche Erdtemperatur) haben sollte, dann haben wir damit den Regler, um diese Temperatur nach Bedarf und Wunsch zu einzustellen. Und wenn nicht, dann lassen sich auf diese Art wertvolle Resourcen zurück gewinnen.

Allerdings hat diese technische Entwicklung für Ideologen, Weltverbesserer, Panikhysteriker und andere den Klima-Untergang der Menschheit beschwörende oder davon profitierende Zeitgenossen den Nachteil, dass es damit ganz egal wird, ob CO2 was mit dem Klima zu tun hat und in Zukunft weiter durch Verbrennung entsteht, da es nun eine sichere und günstige Kontrolle über dessen Anteil in der Luft gibt.

Aber man wird in besorgten Kreisen sicher neue Bedrohungen und Untergangsszenarien finden (oder entsprechende Entwicklungen sabotieren - Anmerkung von mir), mit denen man Vorschriften und Verhaltenszwänge für "freie Bürger in demokratischen Gesellschaften" begründen kann. Und danach scheinen manche hierzulande ja regelrecht süchtig zu sein.

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Ramon Zerano » Fr 15. Mär 2019, 08:39

Die teuren unwirtschaftlichen gute Laune Räder....

eine finnische Studie zeigte, dass Wohnen an Windkraftanlagen zu Stress und Schlafstörungen der Bevölkerung geführt hat.
Die Menschen wurden mit Absicht nicht auf eine Verbindung zu den Windkraftanlagen hingewiesen. Sie wurden lediglich gefragt, ob sich ihr Stress und Schlafverhalten in den letzten 0,5 bis 1,5 Jahren verändert hatte.
Es hat sich gezeigt, dass der Infraschall bis 15km eminent ist.
So kommen in der Nähe von Windkraftanlagen Symptome wie eine verschlechterte Nachtruhe nach einer andauernden Infraschall-Exposition 3x häufiger vor.

In meiner Wohngegend steht zum Glück kein solches Gerät, aber besuche ich meine Verwandten in Hessen und der Wind steht ungünstig, ist mir aufgefallen, dass auch ich schlechter schlafen konnte, es war nicht nur der Infraschall, auch das vernehmbare Wummern.

Anscheinend klagen auch viele Jäger, dass sie ihr Revier nicht mehr nutzen können, da durch das Aufstellen der Anlagen das Wild das Gebiet wechselt.

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Cpt. Kono » Fr 15. Mär 2019, 08:54

Die Bemühunge der jungen Bevölkerung ist bemerkenswert (hoffentlich auch für das politische Establishment) und auch bitter nötig. Es ist die am wenigsten ernstgenommen Bevölkerungsschicht der Gesellschaft (klar, bringt ja auch keine Wählerstimmen), die die Dinge die sie umgeben ohne wirres Gewinnstreben und Machtgedanken betrachtet. Das sich am heutigen Tag Kinder und Jugendliche in 100 Ländern engargieren spricht doch Bände, über die Ängste und Wichtigkeit die ihnen innewohnt.

Ich wünsche mir von dieser Bewegung ausgehend einen wahren Flächenbrand und daraus resultierend ein paar längst überfällige Richtungsänderungen. Auch wenn dies unliebsame Entscheidungen mit sich bringt.
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Ramon Zerano » Fr 15. Mär 2019, 09:23

Kono: Warum ignorierst du meine Recherche, dass der ganze Spuk von Rockefellers Club of Rome und damit vom politischen Establishment selbst orchestriert wurde?
Dass dies sehr wohl keine Bewegung der Jugend selbst ist, sondern dass sie dazu instrumentalisiert werden?

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Cpt. Kono » Fr 15. Mär 2019, 12:29

Das wir von einer Bankier-/ Industriellenelite gesteuert werden ist wahrlich kein Geheimnis. Aber das die Jugend von denen steuerbar ist glaube ich schlichtweg nicht.

Alles wird von irgendjemandem instrumentalisiert. Ist doch immer nur eine Frage der jeweiligen Interessenlage.

Nicht alles läßt sich lenken. Es gibt auch Dynamiken die nicht zurückzuführen sind auf die großen Lenker. Ein Sack Flöhe läßt sich nicht instrumentalisieren.

Also mach Dich nicht selber fertig mit Deinen Verschwörungstheorien. Das hälst Du nicht durch, weil das Leben ein Langstreckenlauf ist.
;)
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Ramon Zerano » Fr 15. Mär 2019, 16:07

Das Wort "Verschwörungstheorie" ist doch nun wirklich abgenutzt und zieht nicht mehr als Diffamierung ohne Erklärungsversuch.
Ich wies auf die Erzeugung des Wortes hin, womit Regierungskritiker diffamiert werden sollten. Mittlerweile wird es inflationär benutzt um alles womit man sich nicht beschäftigen will abzuwehren!

Im Beitrag am 5. März (Seite 83) zeigte ich wie die Streiks schon lange von der Club of Rome Organisation geplant wurden. Das das ganze von gewissen Regierungskreisen bewusst gestützt wird ist mehr als offensichtlich, auch wenn man sich dagegen windet.

Bingo: Da suchte ich doch eben nach einer Verbindung zwischen dem aktuellen Chef des BUND - der wiederrum die "Fridays for Future" propagiert - zum Club of Rome. Und siehe da, es gibt eine Verquickung von eben diesem aktuellen Vorstandschef des BUND Hubert Weiger zu Franz Josef Radermacher der Club of Rome Mitglied ist! Auch mit anderen Römern umgibt sich der BUND Chef nur zu gerne, wenn du willst kann ich sie dir nennen :D Die Welt ist ein Dorf oder: Viele Wegen führen nach Rom! Auch Ernst Ulrich von Weizsäcker ist dabei und ist Kopräsident des Römerclubs! Seine Propanda über den Klimawandel ist frappierend. Also die Zelle aus welcher die Streiks entsprungen sind sind mehr als glasklar und nicht wegzudiskutieren. Siehe vor allem mein Beitrag von Seite 83.

Ich glaube nicht an Zufälle in der Politik!


"In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war."
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Bernd » Fr 15. Mär 2019, 16:24

Ramon Zerano hat geschrieben:
Fr 15. Mär 2019, 08:39
Die teuren unwirtschaftlichen gute Laune Räder....

eine finnische Studie zeigte, dass Wohnen an Windkraftanlagen zu Stress und Schlafstörungen der Bevölkerung geführt hat.
Die Menschen wurden mit Absicht nicht auf eine Verbindung zu den Windkraftanlagen hingewiesen. Sie wurden lediglich gefragt, ob sich ihr Stress und Schlafverhalten in den letzten 0,5 bis 1,5 Jahren verändert hatte.
Es hat sich gezeigt, dass der Infraschall bis 15km eminent ist.
So kommen in der Nähe von Windkraftanlagen Symptome wie eine verschlechterte Nachtruhe nach einer andauernden Infraschall-Exposition 3x häufiger vor.

In meiner Wohngegend steht zum Glück kein solches Gerät, aber besuche ich meine Verwandten in Hessen und der Wind steht ungünstig, ist mir aufgefallen, dass auch ich schlechter schlafen konnte, es war nicht nur der Infraschall, auch das vernehmbare Wummern.

Anscheinend klagen auch viele Jäger, dass sie ihr Revier nicht mehr nutzen können, da durch das Aufstellen der Anlagen das Wild das Gebiet wechselt.
Also, dazu muss ich jetzt auch mal was sagen:
Zwischen Helmstedt und Büddenstedt sind viele landwirtschaftliche Nutzflächen, Äcker, und darauf stehen sehr viele, große Windräder.

In Büddenstedt, ca. 200 Meter vom ersten Windrad entfernt, übernachte ich öfters.
Nirgendwo schlafe ich tiefer und fester als dort. Morgens bin ich super ausgeruht.

Die Wildschweine und Dammwild fühlen sich dort sehr woh. Ich kenne einen Landwirt (Schwager) und einen Jäger. Der Landwirt klagt über extrem viel Wildschäden und der Jäger über viele Nachtschichten. Zu den Windrädern auch viele Hochsitze.

Gruß
Bernd
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von DonS » Fr 15. Mär 2019, 16:50

Heute ist Greta-Schulschwänztag und Kinderdemo zum Thema Umweltschutz angesagt.
Die Demo geht zur Hauptverkehrszeit durch die Wiener City.
Es ist ein Vorrecht und fast schon Verpflichtung der Jugend gegen das Establishment aufmüpfig zu sein. Blöd nur, das nicht die Verantwortlichen stundenlang im Stau stecken, sondern die, die nach einer langen Arbeitswoche nur nach Hause wollen.

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