Alternative Elektromobilität?

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 » Di 14. Mai 2019, 06:46

Screenshot_20190514-082853.png
Die Klimahysterie könnte man glatt lustig finden - aber man nimmt Abermilliarden dem Bürger weg und schiebt sie den Konzernen in den Allerwertesten.
Servus,
ich sehe fast täglich welche. Klar, 40 bis 50k sind ein Haufen Geld...und als Gebrauchte sind sie schnell nur mehr die Hälfte wert, aber SCHÖN finde ich die i3 doch - und zweckmäßig.
Und ein BMW (oder neuer Mercedes) durfte schon immer ein wenig mehr kosten!
.
Der.CW-Wert ist ein WC-Wert, sagte BMW vor 40 Jahren.
Bislang hat das auch gegolten.
.
Also Elektroauto: Für mich selbst zu spät, aber vielleicht was für die Kinder. Hab ich doch dem Enkelkind, 5, versprochen, zum 18. Geburtstag einen nagelneuen blauen Mercedes zu schenken.
Das wird dann 2032 wohl KEIN Diesel sein.
werni883


ps: Sonomotors hängt bei seinen armseligen? 10k Vorbestellungen fest und hat nix aktualisiert.
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.
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Innova-raser
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser » Di 14. Mai 2019, 17:28

Heute habe ich diese Post im Briefkasten gehabt:


Microlino Auslieferungsstart verschoben

Da dachte ich grad an die ziemlch merkwürdige Firma SONO und dachte das kann doch nicht sein. Aber ich habe dann den Brief gelesen. Und dass da stand drin:


"Lieber .....

Leider haben wir heute schlechte Neuigkeiten. Wir haben uns entschieden, den Auslieferungsstart des Microlino zu verschieben. Diese Kehrtwende mag für euch etwas überraschend kommen, doch wir finden es ist euer gutes Recht, den Hintergrund zu erfahren:

Im Jahre 2015 haben wir das Microlino Projekt begonnen. Als wir rund 15 Monate nach dem Start des Projektes unsere ersten Prototypen in Genf vorgestellt haben mit grossem Erfolg, suchten wir nach Partnern, die uns helfen können unsere Vision zu realisieren. Mit Tazzari bzw. TMI haben wir damals sehr schnell genau einen solchen Partner gefunden: bereits 2009 hat TMI unter der Marke Tazzari ihr erstes elektrisches Kleinstfahrzeug auf den Markt gebracht und europaweit wohl die grösste Erfahrung in dieser Fahrzeugkategorie. Wir haben mit TMI im April 2016 einen Vertrag geschlossen, über dessen Grundgedanken wir uns einig waren und den auch beide einhalten wollten.

Nach über drei Jahren Zusammenarbeit kam dann die Überraschung: die Firma TMI wurde von der Tazzari Gruppe ohne unser Wissen an die Firma Artega verkauft. Leider fehlte in unserem Vertrag eine Klausel, die den Verkauf der Firma ohne unser Einverständnis verhinderte und wir konnten nichts dagegen tun. Da der Besitzer Klaus Frers auch die Firmen paragon und indirekt Voltabox hält, die beide an der Börse notiert sind, war es der Tazzari Gruppe untersagt, uns in die Verkaufsgespräche zu involvieren. Wir hatten keine andere Wahl als zu versuchen, dies in der Öffentlichkeit positiv darzustellen und zu versuchen, das Beste daraus zu machen.

Im Hintergrund sah und sieht es jedoch anders aus: Kein einziger Mitarbeiter oder Manager ist bei TMI geblieben, was zum Verlust von langjähriger Erfahrung führte. Der Verkauf von TMI und die Verlegung der Produktion nach Deutschland haben sehr viel Zeit gekostet und es gibt Uneinigkeiten mit dem neuen Geschäftsführer Klaus Frers bezüglich der Qualität, Entwicklung und Produktion des Microlinos. Die Produktion der ersten Serienfahrzeuge wurde von uns zwar vor über einem Jahr vorfinanziert, doch der aktuelle Entwicklungsstand erfüllt unsere Qualitätsstandards noch nicht. Unser Ziel ist es, ein qualitatives und preiswertes Fahrzeug auf den Markt zu bringen, weshalb wir auch den Entscheid getroffen haben den Auslieferungsstart zu verzögern, um TMI mehr Zeit zu geben die Entwicklung zu unserer Zufriedenheit abzuschliessen.

Es tut uns unglaublich Leid, euch enttäuscht zu haben. Wir haben die letzten knapp fünf Jahre jeden Tag mit Passion und Elan am Microlino Projekt gearbeitet, um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Doch Rückschläge gehören zum Unternehmertum und wir arbeiten mit ganzer Kraft daran, den Microlino so bald wie möglich und in guter Qualität auf die Strasse zu bringen.

Wir werden aus diesem Grund vorerst keine Anzahlungen annehmen, bis wir mehr Klarheit haben, wann wir mit den Auslieferungen starten werden. Trotzdem wird noch dieser Monat der Konfigurator aufgeschaltet, mit dem ihr euch euren persönlichen Microlino schon einmal vorkonfigurieren könnt. Als Vorbesteller wird auch jeder von euch seinen persönlichen Prioritätscode via E-Mail erhalten, der euch eine schnellstmögliche Auslieferung ermöglicht.
Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, dann dürft ihr uns gerne auf diese Mail antworten.

Liebe Grüsse,
Oliver, Merlin und Wim Ouboter"

Professionell kommuniziert und enbenso professionell gehandelt, BRAVO! Da stimmt alles. Wenns dann halt doch nicht klappt, dann ist es halt so. Das gehört zum unternehmerischen Riskio. Aber die Herren wissen was sie tun und tun was zu tun ist.
Nicht der Verstand schreibt die Postings sondern der Charakter!

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 » Do 16. Mai 2019, 10:14

Servus,
Kroatien oder Italien? Da schreibt einer man müsse für einen Ladevorgang Maut zahlen, die Autobahn verlassen - und laden!
Danach wieder auf- und weiterfahren!
.
Egal ob MICROLINO oder sonstwas. Falls letztgenanntes Projekt nicht zu Stande oder zu spät kommt, machtanix - sage ich.
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ps: Ich stelle mir SION fahren im Mai 2019 vor. Mit der Kraft der Sonne gratis laden?
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy » Do 16. Mai 2019, 20:02

Da hab ich doch heutefrueh - noch ein bisserl schlaefrig - im Radio gehoert, sass sich hier in AT 2 groessere Strom-Zapfsauelen-Betreiber zusammentun um das Tanken einfacher zu machen. Man wird zukuenftig bei Beiden mit ein und derselben Karte bezahlen koennen. WAUW, was fuer ein Fortschritt; ich bezahle europaweit bereits schon jahrzehntelang in willkuerlichen Geschaeften mit ein und derselben Karte, der Maestro-Card. Und kosten tun diese Bezahlungen im Euro-Raum auch (mit hie und da einer Ausnahme) nichts extra.
Was toente aber aus dem Radio? "Massenhafte Umstellungen in unseren Administrationen, das kostet natuerlich und wir sehen uns also nicht im Stande den Strom ohne "geringfuegigen" Preisaufschlag weiterhin zu Liefern".
Aha Sauerei erst machen und dann die lieben Kunden zur Kasse bitten um diese wieder zu beseitigen.
Bin echt neugierig, was bei der naechsten Harmonisierung auf die bemittleidenswerten E-Besitzer heraskommt. Die Tarifberechnung naemlich: Zeit, Stromstaerke, Stromart, Reingepumpte Elektronen (KWh).....
Ich liebe den Verbrenner, alles eindeutigst kalkulierbar.
Peter.

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Sachsenring » Do 16. Mai 2019, 22:43

Tja, die Jugend. Kennt nur mehr Plastikgeld.

LG
MM, der vorgestern die allererste EC Zahlung in 2019 gemacht hat. :?
Bild I´m on my Wave of life.

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 » Fr 17. Mai 2019, 07:27

Servus,
gestern wurde in ganz AT eine Gratis-KronenZeitung verteilt. Sonderaushabe.
Das Elektroauto und bezahlte Propaganda für die SPÖ waren die Inhalte.
Es ist im "Vereinten Europa"
Agenda Nr.1, dass man die "lokal emissionsfreie" Mobilität bei PKW umsetzt, mit allen Mitteln.
Warum auch nicht.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt » Fr 17. Mai 2019, 08:12

"Warum auch nicht"

E-Mobilität ist völlig sinnfrei, solange
die Hütten und Paläste (I-Mobilien) der
E-Mobilen mit Öl, Gas oder Kohle beheizt
werden. Holzbrand ist auch keine Dauer-
Lösung.

Dämmt mit Holzfaserstoffen (günstig
"dank" Borkenkäfer), verglast dreifach,
lötet Flachkollis zusammen.

Und fahrt weiter Cubs.
Aus Japan, Siam, Taiwan oder Rotchina.
Hauptsache 60 km je Liter.

Weiterpredigen,

Pastor-Pit
("Das Wort zum ... Mai")

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von harryguenter » Fr 17. Mai 2019, 08:48

Brett-Pitt hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 08:12
E-Mobilität ist völlig sinnfrei, solange die Hütten und Paläste (I-Mobilien) der E-Mobilen mit Öl, Gas oder Kohle beheizt werden. Holzbrand ist auch keine Dauer-
Lösung.
Unabhängig davon dass ich nicht weiß ob ein E-Mobil unterm Strich ökologisch besser ist als ein Verbrenner...

Aber das ist genau die Argumentation weswegen nichts passiert: "Hier was für den Klimaschutz zu tun bringt ja gar nix wenn dort alles bleibt wie es ist".
Oder wie sagte unser Bundesverkehrsminister Andreas (Be-)Scheuer(t) zum Thema Tempolimit: "Das brauchen wir nicht, das spart auch nur 0,5% der gesamtdeutschen CO2 Emmissionen ein".Scheuer: Vorschlag "gegen jeden Menschenverstand"

Es wäre schön wenn es den einen großen Hebel gäbe wie: "lasst alle Flugzeuge am Boden und 75% unserer Klimaprobleme sind gelöst". Da die Klimasünden aber in allen Teilen unseres Alltags stattfinden werden also nur eine Vielzahl von Maßnahmen (die alle für sich nur wenig bewirken) die Lösung sein.
0,5% hier, 0,5% da, weitere 0,5% an einigen Dutzend weiteren Stellen und die Sache bekommt Wirkung.

E-Mobilität (so sie ökologisch sinnvoll ist) ist also nur zusammen mit Energieeinsparungen im Haushalt, der Industrie, Freizeitverhalten, ... ein sinnvoller Baustein.

Auf zur nächsten Klimapredigt Bruder Pit :prost2:
Wave 2,2l/100km mit 1/3 Stadt und 2/3 Landstrasse mit 85km/h, 15er Ritzel, keine Scheibe, kein Träger/TC und ca. 100kg lebendgewicht

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt » Fr 17. Mai 2019, 09:44

Bei Predigt geht es um Glauben.
Bei Energieberatung geht es um Wissen.

Falsch ist, nichts zu tun, so lange andere auch
nichts tun (Haus versus Verkehr / Europa versus China).
Richtig ist, ZUERST das RICHTIGE und WICHTIGE zu tun.

Was bringt die grösste (CO2-)Reduktion je 10.000 Euro ?

10.000 Euro wäre hier im Denkmodell der Aufpreis für ein
vergleichbares E-Auto. Oder Umrüstung vom Youngtimer
auf BEV-Technik.
Oder halbe Hausdämmung. Oder übergrosse Solaranlage.
Oder zwei (!) Lüftungsanlagen mit WRG.
Das Berechnungsmaß, um alles zu vergleichen, ist immer
CENT-JE-KILOWATTSTUNDE
(bzw. abgewandelt Cent je Kilo CO2).

Erste Plätze:
Braunkohlestrom ersetzen durch GuD-Kraftwerke.
Realisierbar in wenigen Jahren. Wäre da nicht die
unheilige Allianz aus NRWE und CDUSPDFDP plus Verdi.
(3 bis 4 Cent je Kilo CO2, ein geradzu lächerlicher Preis.
Schon bei einer CO2-Steuer von 40 Euro/Tonne wäre die
Kohle am Ende. Das UBA kalkuliert externe Kosten von ca.
180 Euro je Tonne. Grosse Stromtrassen wären damit noch
nicht nötig.)

Gutes Mittelfeld:
Wärmebereich Haus und Hof.
Dämmen, Lüften, später dann Solartechnik ins Konzept.
(Gut gemacht, mit tw. DIY, völlig kostenneutral. Je nach
Ausgangssituation null bis 10 Cent je Kilo CO2)

Ganz weit hinten:
E-Mobilität.
Wegen ungeklärter Batterie-Gesamtkosten und
unbekanntem Strommix in 2020 / 2030 nicht kalkulierbar.
Dann lieber Fahrverbote, mit Persilschein
für sparsame Cubs.
Cheap Urban Batterieersatzfahrzeug.
3,6 Liter Tankvolumen? Hey, das sind 36 KWH Batterie-
Kapazität. Was so eine Batterie wohl kostet? Und Kapital
bindet, das dann fehlt bei Haus und Hof.

Weiterrechnen,

Abakus-Pit

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Ecco » Fr 17. Mai 2019, 10:12

"Verbrenner"...subtiles Kampfwort der Grünen, soll sich so nach Mittelalter anhören.
Warum nicht Otto-Mobilität vs. 500 kg Lithium-Erdklotz, liest sich wieder ganz anders :lol:

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