Alternative Elektromobilität?

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Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten » Di 3. Dez 2019, 21:49

Wenn es dem Don sein Messgerät bei "ubiquitär" noch nicht zerrissen hat, dann ist es heute dran. Ceteris paribus, das Ding fliegt in tausend Teile.

SC71
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von SC71 » Di 3. Dez 2019, 22:31

Wahrscheinlich ist aber Ubisoft gemeint, ein bekannter Spieleentwickler, zum Beispiel von Lets Dance und Assassins....

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 » Mi 4. Dez 2019, 07:10

Servus,
"um Niederspannungsnetze zu schützen, wollen die Netzbetreiber den Strom zum Laden von Elektroautos von PRIVAT rationieren."
werni883
Screenshot_20191204-070715_Samsung Internet.jpg
Was passiert, nachdem eine Zwischeneiszeit zu Ende gegangen ist: Alle guten, aufrechten Deutschen sammeln sich hinter Mutti Merkel im Kampf gegen die "absolute Klimakrise."

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy » Mi 4. Dez 2019, 20:19

sholloman hat geschrieben:
Di 3. Dez 2019, 16:00
Dieses Diagramm sieht aber sehr schwarzmalerisch aus... ...
EnBW selbst sagte im August 19 das für 1 Million E Autos 0,4% Strom zusätzlich benötigt wird.
Da dürfte die Kurve im Diagramm eher flacher ausfallen :sonne:
So, jetzt denk bitte einmal weiter ueber den Stromverbrauch nach und tappe nicht in die Schoenfaerberei-Fallen.
Der Tag hat 24 Stunden. Wie verlaeuft waehrend dieser Zeit der Stromverbrauch?
Lassen wir die grossen Stromverbraucher einmal aussen vor: die Industrie faehrt ja groesstenteils 24-Stunden-Schicht, also kaum ein Tal im Stromverbrauch aus dieser Sparte.
Bleiben die Privatverbraucher. Und da gibts schon Taeler und Berge. Schau einmal den Stromverbrauch im Tagesverlauf bei Dir zu Hause an. Von Mitternacht bis fruehmorgens kaum was. Kurzer Anstieg beim Aufstehen und dann bis fruehabends nur relativ wenig. Nachhause kommen und da schnellt es in die Hoehe: Abendessen, Fernsehen.... Am spaeteren Abend gehts ins Bett, Verbrauch sinkt wieder drastisch. 2 Spitzen, die von E-Werk abgefedert werden muessen.
Dann kommt jetzt Dein E-Auto dazu. Wird natuerlich zu Hause abends aufgeladen. Extra Verbrauch, der aber sang- und klanglos geliefert werden muss/muesste.
Von Strassenbeleuchtung, Gebaeude-Verlichtung, Etablissements-Lampen und und und.... sehen wir wieder ab.
Wie schaut nun das Verbrauchs-Diagramm aus?
Nicht der Jahresverbrauch zaehlt, der tagsueber ist signifikant!
EnBW-Vorstaende, ihr BETRUEGT.

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt » Mi 4. Dez 2019, 20:58

Nee, so blöd simmer nu och nich
im Land der Dichter und Denker.

Natürlich kommen früher oder später
"smarte" Zähler. Im Juni mittags gibt
es dann den Strom für 5 Cent.
Und Heilig-Abend zur Tagesschau, bei
Dunkel-Flaute, muss man halt 50 Cent
pro KWH berappen. Oder mehr, bei
Stille-Nacht-Heilig-Nacht auch aufm Mehr.

Plant jemand eine Wärmepumpe?
Kalkuliert derjenige etwa auch noch
mit "Nachtstrom" ???
Ganz schön blöd der Plan.
Aber auf mich hört ja keiner.

Weiterdämmen,
und Kaskaden-Lüftung einplanen.

Schaltbrett-Pitt
("Scotty: Energy!")

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser » Mi 4. Dez 2019, 21:05

Brett-Pitt hat geschrieben:
Mi 4. Dez 2019, 20:58
Aber auf mich hört ja keiner.
Also mindestens ich lese deine Beiträge. Und zwar meistens komplett. Wie ich schon einige Male erwähnt habe, ich finde deine Haltung grundsätzlich gut. Nur das penetrant missionarische ist etwas ätzend. Aber ich denke das liegt an unseren kulturellen Unterschieden. Und da hier hauptsächlich deine Landsleute mitlesen, ist das vielleicht auch der richtige Stil um etwas verändern zu können. Vielleicht...ich weiss es nicht.
Nicht der Verstand schreibt die Postings sondern der Charakter!

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“Think for yourself and let others enjoy the privilege of doing so too.” - Voltaire

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt » Mi 4. Dez 2019, 22:04

Kulturelle Unterschiede?

Meine Stringenz und Weitsicht
kommt aus der Denkweise der
ETH Zürich.
Bekanntlich helevetisch, oderrr?

Rheinischer Frohsinn schön und gut.
Gerne beim Bier, gerne beim Bützken.

Aber doch nicht beim Klimawandel.
ICH WILL KEINE HOLLÄNDER IM VORGARTEN.
UND KEINE BENGALEN AM KOMPOSTHAUFEN.

Und wenn man DAS nicht will,
ja dann muss man halt was machen.
Gegen den Meeresanstieg.
Fürs 1,5-Grad-Ziel.

Weiterpredigen,

1,5-Litter-Pitter

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von SC71 » Mi 4. Dez 2019, 22:18

Ausländer ja.... aber nicht in meiner gesuchten Wohnlage. So so.

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sholloman » Mi 4. Dez 2019, 23:12

Sorry Peter, aber deine Vorstellung meines Strombedarfes ist zu 80 Prozent falsch. Die Zeiten ändern sich :prost2:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
Chostingator

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt » Mi 4. Dez 2019, 23:49

Strombedarf war gestern.

Heute zählt Stromangebot.
Wenns Strom gibt, dann günstig.
Wie Tomaten im August.
Wenns kein Strom gibt (oder nur
WENIG), dann wirds teuer. Wo ist
da das Problem? Das hat nix mit
Klimareligion, Sozialismus oder
Ökoterrorismus zu tun.
Das ist reinster Kapitalismus,
oder pure Marktwirtschaft:

Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

"Nachtstrom" wirds nie nimmermehr geben.

Weiter-Thermostate-runterdrehen,

Zitter-Pitter
(Wohnküche bei 19 Grad, dank Borkenkäferholz.
Der Rest 11 bis 15 Grad. Heute immerhin 25 %
Solardeckung beim Warmwasser...)

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