Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

teddy
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von teddy » Mi 14. Aug 2019, 19:46

Bernd hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 19:25
Wenn bei uns aber der der Tollste ist, der hunderte von Überstunden hat, ja was ist dann?
[zynisch] Klimaschonend! Fuer die Ueberstunden, die er (neutral) macht, faehrt er tagtaeglich nur einmal umweltschaedigend mit dem Auto in die Arbeit und zurueck. Wuerde er diese Stunden nicht machen, beduerfte es eines extra Kollegen, weil die Arbeit ja gemacht werden muss. Und was macht dieser Kollege? Genau, auch er faehrt dann tagtaeglich mit seinem Auto zur Arbeit und zurueck.
Doppelter Schadstoff-Ausstoss, noch mehr Stau zu den Stosszeiten, extra Umwelt zubetonieren fuer den Parkplatz...[/zynisch]
Jede Medaille hat 2 Seiten.
Gruesse, Peter.

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Innova-raser
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser » Mi 14. Aug 2019, 20:58

@Absolut richtig Bernd! Ich habe aber immer viel gearbeitet. Aber eigentlich nie wegen dem Geld sondern einerseits aus Verantwortungsgefühl und zum anderen aus Spass an der Arbeit.

Früher suchte mein Verstand die Arbeitsstellen, heute ist es das Herz. Ich arbeite in einem komplett anderen Umfeld. Früher wäre das nicht gegangen weil ich ja für die Zukunft (das Alter) schauen und sparen musste. Heute kann ich es mir «leisten» das zu arbeiten was ich auch noch gerne in meinem Leben gearbeitet hätte. Und es macht mir unheimlich viel Spass.

Etwas salopp gesagt arbeite ich aktuell doppelt soviel wie früher und verdiene die Hälfte. Aber jetzt kann ich es mir finanziell leisten, vorher wäre es unmöglich gewesen.

Es ist grundsätzlich eine Frage von den Erwartungen, die man an das eigene Leben stellt und den Plänen, die man hat. Ich würde aber heute jedem empfehlen eine gute «Work/Life Balance» anzustreben. Also soviel zu arbeiten damit man sich das leisten kann was man meint zu benötigen und trotzdem noch Zeit für sich und seine Familie hat.

Es muss schlimm sein wenn man nicht mal die eigenen Kinder aufwachsen sieht, bzw, null und nichts davon mitbekommt weil man ein Leben lang dem Geld und der Karriere hinterhergerannt ist. Zeit und Gesundheit sind die allerhöchsten Güter die Menschen besitzen können. Mit beiden sollte man äusserst vorsichtig umgehen.

Aktuell komme ich mit einem sehr kleinen Budget aus. Ich wohne auf 22 Quadratmeter, inklusive WC/Nasszelle/Küche. Und ich vermisse nichts Materielles. Als Fahrzeug steht mir einzig eine Honda Vision zur Verfügung. Oder eben der OPNV.

Am 31. Oktober fliege (JA, wir fliegen!!! Und meine Frau fliegt noch völlig sinnlos von Asien hierher nur um mich abzuholen und dazu noch ein paar tolle Tage hier zu verbringen) ich wieder nach Hause. Dann war ich 13 Monate hier in denen ich wirklich sehr ökonomisch gelebt habe.

Im Zuge der allgegenwärtigen Kilmadebatte sind ja die Tiny Houses gross im Gespräch. Ich finde das einen ganz spannenden Ansatz. Aber eigentlich nicht wegen dem Klima, sondern wegen den Mitteleinsparungen. Man muss viel weniger vom Einkommen fürs Wohnen aufwenden. Und man hat auch automaisch weniger Fahrhabe weil schlicht der Platz zum lagern fehlt. Man beschränkt sich automatisch auf wenige Kleider, Schuhe usw. Aber ich habe deswegen trotzdem nie etwas vermisst

Wenn man sich dem mal bewusst wird und das umsetzt dann bleibt plötzlich einiges mehr als Geld übrig Ende Monat. Damit kann man dann sparen für langfristige Ziele, oder einfach das Arbeitspensum reduzieren. Dann könnte man vielleicht früher in den Ruhestand, im Ausland sich eine neue Existenz aufbauen oder was auch immer.
Weniger ist tatsächlich mehr. Und die Hälfte von irgendetwas kann das doppelte von etwas anderen sein. Es lohnt sich ganz sicher mal darüber nach zu denken. Mein Job stimmt für mich zurzeit komplett und macht mich sehr glücklich. Auch wenn ich als anerkannter Nachtmensch nun plötzlich um 4 Uhr aus den Federn muss. Egal, es erfüllt mich!

Und so ein Lebenswandel kann man ja dann sehr gut als «Ich bin der der konsequent fürs Klima schaut» verkaufen! Obwohl man eigentlich nach dem Moto «Me first» (Inspiriert vom dem den hier nicht wenige als Guru verehren) funktioniert! Etikettenschwindel auf bestes Niveau. Und auch da ist man dann voll im Trend!

Deshalb bin ich ja der Klimaschützer Nummer 1!!! 😊 Und auf der Titanic hat die Musik auch bis am Schluss gespielt. Lets the party begin Die Menschen, die mich kennen sollen mal auf meinen Grab tanzen und singen und sich freuen das es mich gegeben hat.

Ahja, der Greta Tross ist jetzt losgesegelt. Auf der superdupperhypermodern Segeljacht. Sie will nun Mr, Trump and the good old american fellows die gute Nachricht überbringen das es schon lange 5 nach 12 ist.

Danach geht’s weiter auf der Weltreise. Ich beneide sie. Wie gerne wäre ich, als ich so alt war wie sie, um die Welt gereist und hätte als 16 Jähriger der ganzen Welt meine Weisheiten verkündet. Alles kostenlos, ja sogar fürstlich belohnt wären ich und meine Familie und «Freunde» dadurch noch worden. Der goldscheissende Esel aus dem Märchen ist da nur ein müdes, abgehalftertes Grautier.

Das, um im Fokus Europa zu bleiben, im Mittelmeer grad wieder ein paar ersaufen (sorry die Wortwahl) oder auf abtakelten Schiffen ums nackte Überleben kämpfen, interessiert keine Sau. Damit kann man keinen Staat, bzw. Geld machen. Und Grün ist es auch nicht. :shock:

Also lasst die Party beginnen……. :prost2: :prost2: :superfreu:
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Karl Retter » Mi 14. Aug 2019, 21:54

Innova-raser hat geschrieben:
Mi 14. Aug 2019, 20:58

Ahja, der Greta Tross ist jetzt losgesegelt. Auf der superdupperhypermodern Segeljacht. Sie will nun Mr, Trump and the good old american fellows die gute Nachricht überbringen das es schon lange 5 nach 12 ist.

Danach geht’s weiter auf der Weltreise. Ich beneide sie. Wie gerne wäre ich, als ich so alt war wie sie, um die Welt gereist und hätte als 16 Jähriger der ganzen Welt meine Weisheiten verkündet. Alles kostenlos, ja sogar fürstlich belohnt wären ich und meine Familie und «Freunde» dadurch noch worden. Der goldscheissende Esel aus dem Märchen ist da nur ein müdes, abgehalftertes Grautier.

Also lasst die Party beginnen……. :prost2: :prost2: :superfreu:
wenn Greta nicht aufpasst ist sie schneller weg vom Fenster als sie denkt

eines muss sie erkennen
die Welt braucht Greta nicht aber den Klima und Artenschutz
der Hype um sie ist sehr gefährlich

Gruß Karl
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von SC71 » Do 15. Aug 2019, 10:19

Die Überfahrt wird aufgrund der aktuellen Wetterlage unruhig, mir hatte mal die Überfahrt mit ner Superseacat mit 35kn bei Windstärke acht von Dieppe nach Newhaven gereicht.... und das war noch NICHT der Nordatlantik!

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von sivas » Do 15. Aug 2019, 11:53


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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Bohne » Do 15. Aug 2019, 12:54

Man benötigt bei einem solchen Segeltörn auf jeden Fall nicht so viel zu essen. :D

2001 bin ich zusammen mit der DR800 auch schon ganz vorbildlich von Cartagena nach Colon gesegelt.
Hier nehmen uns gerade die Uniformierten hoch, als wir in Colon einfach mal so irgendwo abladen wollten.
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser » Do 15. Aug 2019, 19:46

Mist würde Bernd das Brot da sagen. Irgendwie ist da was blöd gelaufen: Milchmädchenrechnung fürs Klima Gretas Segeltörn schädlicher als Flugticket :(

Aber Rettung ist in Sicht. Nach Hause denkt man über eine Fahrt auf einem Containerschiff nach. Also mit einem der Verkehsmittel die mit dem letzten Dreck vom letzten Dreck fahren und Güter befördern wie wir eigentlich ja gar nicht benötigen würden.

Aber was soll man machen? Das Schiff fährt ja sowieso. Mit oder ohne Greta. Wie auch die vielen Flieger. Die Fliegen auch mit oder ohne Greta oder auch mir. Auch die Tiere von denen das böse Fleisch kommt, werden ja auch geschlachtet. Ob ich jetzt Fleisch esse oder nicht.

Also kann man ja auch mit dem Schiff mitfahren, oder dem Flieger mitfliegen, oder eben auch mal einen Hamburger essen. Produziert werden all diese Dinge ja sowieso.

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Karl Retter » Fr 16. Aug 2019, 09:05

Greta Greta immer wieder Greta.
Es geht um den Klima und Artenschutz und Greta ist gerade dabei der FfF Bewegung massiv zu Schaden.
Das wird ein böses Erwachen geben.
Nicht dass ich was gegen Greta habe aber die Richtung der Bewegung gleitet ab in einen Event mit Götzenanbetung.
"gehen wir zu Greta Papa bringt uns im SUV hin mit 10 Tüten Popcorn, 5 Einwegbecher Kaffee to go und Limo in der Plastikflasche"

bin gespannt wo uns das hinführt
Karl

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Ecco » Fr 16. Aug 2019, 09:43

Hallo Karl,
die FFF Bewegung distanziert sich mittlerweile selbst vom Thunberg Clan.
"Es sei doch sehr befremdlich, was in Schweden die Medien AG Rentzhog so treibt."
Der Klimakonzern Rentzhog/Nordvall hat bereits 23 Mio eingenommen :lol:

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von harryguenter » Fr 16. Aug 2019, 09:55

Karl Retter hat geschrieben:
Fr 16. Aug 2019, 09:05
Greta Greta immer wieder Greta.
Da mache ich mir gerade wenig Sorgen.
Die Klimabewegung hat sich schon lange von der Person Greta abgekoppelt. Die Klimadiskussion ist viel älter.
Greta hat als Schülerin eine großartige Idee gehabt wie man der Diskussion die notwendige Aufmerksamkeit schenken kann. Ich glaube aber nicht dass die Aufmerksamkeit weiter mit der Person verbunden ist. Es ist unser aller Pflicht dafür zu sorgen dass das Thema nicht wieder in der Versenkung verschwindet. Aber auch da habe ich wenig Angst - die Unwetter und Medien der Welt werden uns (und unsere Politiker) daran erinnern.

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