CST fürn Popo vom Papa

Über was man sonst noch redet
Brett-Pitt
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CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Brett-Pitt » So 14. Jul 2019, 17:32

"Der ist fürn Arsch"

Das ist jetzt mal lobend gemeint,
es geht (oder rollt) hier um
Fahrrad-HR-Pellen.

Ich fahre seit der Tour-2017 nun 8.000 km lang
immer die gleiche Strecke zum Fithalten. Flach
anlaufen, hoch und runter durchs Niederbergische,
vom Belag alles dabei: Schotter, Waldweg, Pferdemist,
platte Dackels, Zuckerrüben-Mus...

Hinten das Beste vom Besten drauf. Marathon mit
Pannenschutz. Aber vielleicht nicht das Beste fürn Hintern.
Einmal inne City, schon haste 25-mm-Schraube inne Pelle.
Mantel sieht am Loch grenzwertig aus, also Voll-Ersatz.

Im Fundus der Klone von CST, hier über ZEG-Kette verkauft
als "Pegasus" XTRA-Pro. Letztes Jahr im Angebot für lächerliche
12,- Euro
Der Schwalbe passte knapp mit seinen 700-35C, für den CST als
700-38C musste ich Koti und Maguras umbauen. Passt jetzt auch.

Das Fahrverhalten? SUUUUUPPPPEEEERRRR
Ich bin ein neuer Mensch. Was für einen Wohltat für Papas Popo.
Der CST rollt besser, dämpft dabei besser bei nur 4 Bar, und
hinterlässt hinternfreundlich keine wunde Spuren. Nach Wechsel
merkte ich erstmals, dass das Lenkkopflager eingestellt werden muss.

Der Schwalbe wiegt 700 Gramm, der CST 900 Gramm.
Am Berg merkt man das nicht, bei 90.000 Gramm Fahrergewicht.
Beim Sprint anne Ampel ist der CST natürlich träger. Egal.

Nach jetzt rund 100 Kilometer muss ich sagen: Ich habe noch nie
im Leben SOOO von einem Reifenwechsel profitiert. Ich werde über
Langzeitqualitäten berichten, und wenn er eingefahren ist, auch die
Zeiten vergleichen.

Fahrwerks- und Wellness-Tuning für 12,- Euro

Pille würde sagen: CST ?
Chiiiiiiiiinnnaaaaaaaaa !

Weiter-Wölfe-Reiten,

Ballon-Pit

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Bernd
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Re: CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Bernd » So 14. Jul 2019, 20:59

Vor Jahrzehnten haben alle Motorradfahrer über die japanischen Holzreifen gelacht. Die Erstbereifung wurde sofort gegen europäische Markenware getauscht.

Vor Kurzem haben sich alle über die chinesischen Reifen geärgert und sofort europäische oder japanische Markenware montiert.
Ich habe mein Moped restauriert und neu bereift (und verkauft). Mit chinesischen billigen Reifen. Allerdings taugen die echt was. Keinerlei Schwächen bei Nässe oder in Kurven. Als ein Kaufinteressent telefonisch mit mir Kontakt auf nahm, meinte er, ob ich ordenliche Reifen oder so chinesische Scheißreifen montiert hätte.

Wie man sieht, haben die Chinesen, zumindest die von CST viel dazu gelernt und ziehen gleich.

Gruß
Bernd
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Fritten-Robert
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Re: CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Fritten-Robert » Mo 15. Jul 2019, 18:47

Brett-Pitt hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 17:32
"Der ist fürn Arsch"

Das ist jetzt mal lobend gemeint,
es geht (oder rollt) hier um
Fahrrad-HR-Pellen.

Ich fahre seit der Tour-2017 nun 8.000 km lang
immer die gleiche Strecke zum Fithalten. Flach
anlaufen, hoch und runter durchs Niederbergische,
vom Belag alles dabei: Schotter, Waldweg, Pferdemist,
platte Dackels, Zuckerrüben-Mus...

Hinten das Beste vom Besten drauf. Marathon mit
Pannenschutz. Aber vielleicht nicht das Beste fürn Hintern.
Einmal inne City, schon haste 25-mm-Schraube inne Pelle.
Mantel sieht am Loch grenzwertig aus, also Voll-Ersatz.

Im Fundus der Klone von CST, hier über ZEG-Kette verkauft
als "Pegasus" XTRA-Pro. Letztes Jahr im Angebot für lächerliche
12,- Euro
Der Schwalbe passte knapp mit seinen 700-35C, für den CST als
700-38C musste ich Koti und Maguras umbauen. Passt jetzt auch.

Das Fahrverhalten? SUUUUUPPPPEEEERRRR
Ich bin ein neuer Mensch. Was für einen Wohltat für Papas Popo.
Der CST rollt besser, dämpft dabei besser bei nur 4 Bar, und
hinterlässt hinternfreundlich keine wunde Spuren. Nach Wechsel
merkte ich erstmals, dass das Lenkkopflager eingestellt werden muss.

Der Schwalbe wiegt 700 Gramm, der CST 900 Gramm.
Am Berg merkt man das nicht, bei 90.000 Gramm Fahrergewicht.
Beim Sprint anne Ampel ist der CST natürlich träger. Egal.

Nach jetzt rund 100 Kilometer muss ich sagen: Ich habe noch nie
im Leben SOOO von einem Reifenwechsel profitiert. Ich werde über
Langzeitqualitäten berichten, und wenn er eingefahren ist, auch die
Zeiten vergleichen.

Fahrwerks- und Wellness-Tuning für 12,- Euro

Pille würde sagen: CST ?
Chiiiiiiiiinnnaaaaaaaaa !

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Moin Pitt,

klingt gut. Hab gerade mein frühes 90er-Jahre-Rennrad ausgegraben. Natürlich sind die alten Pellen grenzwertig. Vorne ist noch der originale drauf. Hört auf den Namen Hutchinson. Klingt nicht französisch. Dabei ist es ein Motobecane...

Sag, wo kaufen? 700x28C.

Grüße von der nahen Küste von
Rob
Innova, EZ 2/12, Bild
XT600 2NF, EZ ´88, 55tkm
GB 500, EZ ´91, 9.000 mls
CB1, EZ ´88, 50tkm

Brett-Pitt
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Re: CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Brett-Pitt » Mo 15. Jul 2019, 19:32

Moin Rob,

Schwalbe Marathon ist natürlich am Rennrad Referenz.
Ist Pannenschutz mit im Gummi, werden die Pellen breiter
und höher. Und steifer. Schwalbe sagt dazu, dass dann der
Luftdruck nicht mehr mit Daumenprobe prüfbar ist.
Einkauf günstig wäre ROSE-Versand, Bocholt.

Oder du probierst mal den besagten CST.
ZEG-Händler gibt es ja überall.

Für uns alte Männer würde ich ein Gravel-Bike empfehlen,
wenn du wieder Kilometer machen willst. Vor einem Jahr
konnte ich ein CENTURION G-2000 für 800,- ergattern. Da
passen dann auch popofreundliche 40mm mit 4,0 Bar drauf.

Wenn die Tour in Paris endet, wird wieder alles billiger.

Glück auf,

CST-Pit

So sieht die 2019er Variante aus:
https://direktkauf.idealo.de/portal/sho ... 20Produkte

Edit: 1.120,- mit Kotis und Träger. Die werden aber noch billiger...

Cub
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Re: CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Cub » Mo 15. Jul 2019, 19:55

40mm Reifenbreite und 900Gramm Gewicht hat nicht mehr viel mit Rennradreifen zu tun.

Ich bin ganz zufrieden mit dem Continental SportContact 2.
Wiegt ca. 500g und ist ab 14Euro zu haben.

Schwere Reifen am Rad sind die Pest.
Sollte der Hintern schmerzen hilft ein Sattelwechsel.

Brett-Pitt
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Re: CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Brett-Pitt » Mo 15. Jul 2019, 20:21

Rob sucht Rennradreifen für ostfriesischen Asphalt.
Berge haben die da nicht. Steigung gibts nur einmal:
Deich rauf. Deich runter.

Ich fahre auf Schotter und über Wurzeln.
Gebremst wird nur für "wertvolle Turnierpferde".
Dackel zählen nicht dazu.

Alles kein Widerspruch.
Weiterkurbeln,

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Re: CST fürn Popo vom Papa

Beitrag von Harri » Mo 15. Jul 2019, 21:09

Fritten-Robert hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 18:47
Hört auf den Namen Hutchinson. Klingt nicht französisch. Dabei ist es ein Motobecane...

Sag, wo kaufen? 700x28C.
Lass uns mal kurzschließen und Porto sparen. Ich muß für Paul sowieso auch noch Reifen bestellen. Hutchinson ist übrigens urfranzösisch und hat immer schon, nicht nur Tourenreifen im unteren bis mittleren Preissegment, sondern auch gut laufende und leichte Rennradreifen für Amateure und Profis gebaut und habe ich schon vor mehr als 40 Jahren gefahren. Ich habe gerade mal gegoogelt und auch heute noch gehört Hutchinson zum französischen Total Konzern.
700c x28 ist nichts besonderes, sondern eine alte Rennradgrößenbezeichnung aus der Schlauchreifenzeit und bezieht sich auf die früher verwendete (ca) 28 Zoll oder 700 mm Aussendurchmesserbezeichnung.
Heute werden Rennraddrahtreifen nach ETRTO Norm eigentlich nicht mehr als Reifenaussendurchmesser sondern als Felgendurchmesse angegeben und so entspricht ein ca 700er Aussendurchmesser einem Felgendurchmesser 622mm und das ist immer noch Standard. Du kannst also jeden 622-28 (evtl auch eine Nummer schmaler also 622-25) kaufen. Schmalere Größen von 18-25mm kannst Du bei Bedarf sonst auch von mir vorher mal ausprobieren.

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