Lange Tagestour

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Mister L
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Lange Tagestour

Beitrag von Mister L »

Seit Anfang August bin ich ja nur rund 1000 km gefahren, auch weil ich doch noch mehr Motorrad fahre und "Diddi" nur in der Stadt nutze (bis auf mal ne Umlandfahrt sowie der Überführungsfahrt).

Aber nun steht in zwei Wochen am Wochenende der erste größere Ausflug an, es geht durch vier Bundesländer nach Sachsen, vmtl. um die 500km insgesamt.
Seit September habe ich gleich zwei Luftkissen (von SW Motech), eins um das Sitzen des Hinterns auf der harten Kante (kaum Polster) hinten am Sitz abzumildern, eins für die Sozia auf dem Motorrad.
Nach 30 Minuten ohne bekomme ich Poschmerzen, bei den wenigen längeren Fahrten war dann ab 1,5 Stunden der Spaß dahin, der Gesichtsausdruck gequält und die Frage malträtierte das Hirn, "was zum Henker tust du dir an!".
Mal sehen, wie es mit Luftkissen wird, die Motorradurlaubsfahrt hat mir gezeigt, dass auch Luftkissen nicht zaubern können, ich war sehr enttäuscht, aber es waren auch lange Ritte. Besser als nix, aber nicht viel.
Ich werde berichten, wie es nach drei oder vier Stunden auf der Super Cub damit ausschaut.

Die Holzkiste ist inzwischen wieder abmontiert. Sie hat mich zwar beim normalen Sitzen nicht gestört, aber beim Aufsteigen und eben, falls ich mal kurz auf dem Gepäckträger sitzen möchte. Problematischer ist es, dass der schöne Gepäckträger dadurch inzwischen verkratzt ist (besser Kratzschutz verwenden) und die Verschraubung leider nicht so stabil, so dass es im Zusammenhang mit der Kabelbinderverbindung zu Spiel und damit Klappergeräuschen auf Kopfsteinpflaster kam. Ständig nachjustieren will ich nicht. Auch ist man latent gefährdet, sich mit solch einer Weinkiste die Kleidung aufzuschlitzen.

Für die Wochenendfahrt brauche ich sowieso eine Packrolle, da ist mir die Flexibilität des Gepäckträgers wichtig.
Auch bei Regen wird gefahren, Temperaturgrenze ist 5 Grad, da ich keine Heizgriffe bei der Super Cub habe.

Falls es Freude macht, werde ich mir überlegen, Steckdose und Navihalterung irgendwo hinzubauen und mal ein paar mehr Tage damit unterwegs zu sein. In zwei Wochen ist das Ziel bekannt, den Weg wähle ich dann nach Himmelsrichtung/Nase.So wie ich früher gern gefahren bin.
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BRAwo
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von BRAwo »

Hy Mister L,
na dann mal los mit Deiner CUB.
Bin mal gespannt, wohin es Dich treibt und was Du berichten wirst.
Viel Spaß und gute Fahrt.
Schönen Sonntag,
Gruß
BRAwo
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Brämerli
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Brämerli »

Bei den Sitzkisen ist ja weniger Luft i.d.R. besser. Grad soviel, dass rundum Luft ist, mehr nicht.

Gute Fahrt...
Schweiz Seelandtreffen 28-30.8.2020

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Mister L
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Mister L »

Brämerli hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 14:07
Bei den Sitzkisen ist ja weniger Luft i.d.R. besser. Grad soviel, dass rundum Luft ist, mehr nicht.

Gute Fahrt...
Ich habe auf 2700 km im September alle möglichen Luftmengen ausprobiert. Doll war alles nicht. In kurvigem Geläuf ok, da man etwas mit Gesäß "arbeitet" und dadurch auch mal andere Stellen belastet, aber bspw. Berlin-Nürnberg auf der Autobahn mit einem Tankstopp und einem Verpflegungsstopp (15-22 Uhr) war Mist. Die Tage danach nicht unbedingt besser. Bspw Gardasee-Mittenwald 13-19 Uhr über Meran, Jaufen, Brenner ging halbwegs, aber dann nach Pause/Essen und Buchung des Hotels noch gut 2,5 h bis 23 Uhr auf der Autobahn bis Ingolstadt: Hölle.
Man ist eben auf eine Sitzposition festgelegt und hat keinerlei Änderung der Belastungszone, wenn man nicht beschleunigt, bremst oder mal zur Kurvenfahrt dynamisch die Position ändert.
Ich wünschte mir den Autozug zurück.

Ganz so arg fahre ich mit Didi nicht, sondern eher mal mit Päuschen und schon gar nicht stundenlang Autobahn. Aber wie gesagt, die Sitzkissen habe ich meiste Zeit so betrieben wie allgemein empfohlen, also so viel Luft, dass man quasi gerade die Sitzbank darunter spürt.
Es war minimal besser als ohne, aber weit entfernt von gut.

Tankmässig werde ich mal auf das Smartphone schielen. Ich tanke ja bisher immer erst, wenn es blinkt (siehe Spritmonitor) und habe auch einfach keine Lust, alle 100km zu tanken, auch nicht, mit Benzin in Flaschen herumzufahren. Dafür muss man in unbekannten Gegenden eben mal rechtzeitig gucken, wo man das gute Fossiliengold bekommt.
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Bernd
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Bernd »

Die Idee deiner SC Fahrt gefällt mit gut :up2: .

Unbedingt würde ich einen Fuelfriend oder was ähnliches mitnehmen. Man ist einfach entspannter, wenn man nicht immer nach Tankstellen ausschau halten muss.
Zum Sitzproblem: mir wurde auf Tour eine Fahrradfahrerhose mit Gelpolster, bzw. Einlage, empfohlen. Allerdings habe ich diesen Tipp nie getestet. Hört sich aber schlüssig an.

Gruß
Bernd
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Done #30
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Done #30 »

Mister L hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 15:53
Tankmässig werde ich mal auf das Smartphone schielen.
Aus dem Smartphone kommt kein Sprit raus und die Tankstellenöffnungszeiten sind oft nicht aktuell. Auf dem Dorf wird schon mal ne Tanke früher geschlossen, wenn nebenan die Kuh kalbt. Auf Automaten kann man sich auch nicht immer verlassen. Selbst ein Bündel gebügelte 5-Euroscheine bringt dann nichts.
Grüße vom King of Tankstellenzocking
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Bastlwastl
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Bastlwastl »

man könnte aber auch den sattler aufsuchen und sich eine vernünftige sitzbank machen lassen .
bevor man unmengen an geld in firlefanz reinsteckt .
am besten einer der anfahrbar ist und wo man nach einer änderung erst mal ne woche testet und eventuell abändert bis es passt
bevor der bezug drüber kommt .

schlimm finde ich das in heutiger zeit fast jede sitzbank original ein unding ist
und der zubehörmarkt bewusst gefördert wird mit diesen dingen .
andrerseits ist es wie es ist ein jeder "rsch ist halt leider anders ..... was beim einen Hilft is beim andern nix
"Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben."

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braucki
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von braucki »

Genau das sind meine Erfahrungen mit den Sitzbänken meiner bisherigen Innos - insbesondere mit der vom Vergasermodell - ab zum Sattler, der nicht gerade die erste Motorradsitzbank macht und für einen Hunderter erhält man etwas nach seinen Wünschen bei Sitzkomfort und Optik. Son SuCu Sitz müssten die eigentlich fast im Schlaf können, ähnelt er doch sehr den Sitzen der großen Chopper.
Grüße
Oliver

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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Brett-Pitt »

Ein guter Sattel ist immer gut.
Kostet aber, für Ruhe im Schritt, im Schnitt
zehn Prozent vom Fahrzeugwert.
(Der Popo-Wert bleibt hier aussen vor...)

Guter Sattel gehört auch ans Rennrad.
Und damit zur Überleitung ins ZDF-Sportstudio:
Wieso nicht ein Mix aus vielen kleinen Maßnahmen?

a) Sitzfleisch antrainieren. Seit ich dauerradle,
habe ich weniger Wampe. Und mehr Sitzfleisch.
Und weniger träge Masse beim Beschleunigen.
Eine klassische Win-Win-Win-Situation.
b) Die Radlerhose mit Einsatz findet jetzt ihren
zweiten Einsatz: Auffe Cub. Ein Teil, zwei Funktionen.
Es gibt ja reichlichst Auswahl.

Weiterergänzen,

Sella-Jochpitt

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Mister L
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Mister L »

Ich habe meine erste längere Fahrt mit "Didi" seit dem Einfahren unternommen.

Ziel war Leipzig und ich wollte mal alle Straßenkategorien fahren, von kleinsten Wegen über Kreis-, Landes- und Bundesstraßen bis hin zu Autobahnen außerorts, über Brücken, Fähre sowie von bestem Untergrund bis zu fiesen Belägen, um mal so richtig zu spüren, wo wir uns wohlfühlen und wo nicht.

Leider war die Abfahrt am Freitag ungeplant erst spät möglich (ab kurz vor 20 Uhr) und auch die Rückfahrt war zur Hälfte im Dunklen, zu 1/3 bei kompletter Dunkelheit, so dass es v.a. eine Art Night Run war.
In Wittenberg
In Wittenberg

Auf folgendem Bild erkennt man auch das Gepäck, ein aufgeschnallter Rucksack, hier mit Außenjacke darüber:
In Bad Schmiedeberg
In Bad Schmiedeberg
Erst einmal bin ich 20Minuten gleich auf der A115 (Avus und Anschluss bis A10) in prasselndem Regen gefahren, sogar leichten Hagel und nen Blitz hatte.
War die erste fiese Regenfahrt mit "Didi".
Erste Erkenntnis, wie unlängst genannt: Das LED-Abblendlicht ist eine Katastrophe. Man sieht unter diesen Umständen quasi nichts und freut sich immer, wenn gerade ein Auto vorbeifährt/überholt, damit man kurz etwas mehr sehen kann.
Schuld ist nicht nur der halbwegs helle Fleck viel zu nah (etwa nur 25 Meter) vor dem Fahrzeug - das mag man noch einstellen können - sondern die Lichtstärke generell. Gerade im Dunkeln auf nasser Fahrbahn mit vielen anderen Lichtquellen ist es schwierig, runtergerockte Fahrbahnmarkierungen zu erkennen.
Nun bin ich die A115 schon wohl fast tausendmal gefahren, aber würde ich mich nicht auskennen, könnte das unschön sein. V.a. verlorene Ladung oder einen geplatzten Reifen rechtzeitig zu erkennen, ist nicht gerade einfach.

Ich bin planmäßig in Michendorf runter und über die B2 nach Treuenbrietzen, Wittenberg, Bad Düben bis schließlich Leipzig gefahren, am Ziel gegen 23:30Uhr. In Brandenburg gilt in Alleen meist Tempo 70, in Sachsen-Anhalt oder Sachsen ist dann Tempo 100 angesagt. Mit Didi fahre ich aber überall ähnlich schnell, v.a. bei Dunkelheit und Nässe.

Die Fahrbahn war nur anfangs noch nass, dann fast unentwegt feucht. Um die Zeit ist die Verkehrsstärke auf dieser Strecke überschaubar, so dass ich oft das Fernlicht benutzen konnte. Dies strahlt gut, hell und weit aus. Bei Gegenverkehr, insbesondere den heutigen blendenden LED-Flutern und Umschalten auf Abblendlicht wäre ein über die Fahrbahn laufendes Wildschwein aber eben schlecht zu erkennen, es waren aber nur Füchse und Katzen sichtbar unterwegs. ;) Einem soeben getöteten Marder, noch komplett auf der Fahrbahn, nicht platt, konnte ich auf dem letzten Meter ausweichen, auch dort nur mit Abblendlicht unterwegs.

Der Wetterschutz ist gering, man wird quasi komplett nass in starkem Regen. Allerdings wird die Technik gut geschützt, die Cub sieht auch nach so einer Fahrt über knapp 200 Kilometer nicht dreckig aus, nur der Auspuff ist schon etwas siffig und natürlich die Stoßfänger oder Spiegel. Der Motor bspw. bekommt keinen Sand und Dreck ab, nur der Krümmer darunter. Man braucht die Cub quasi nicht putzen und sie glänzt dennoch. Klasse!

Die Fahrleistung war bei Gegenwind mit Gepäck bescheiden, Tacho 90 war meist drin, mehr nur beim Flachmachen. Auch auf dem Rückweg ohne Gegenwind ist meist bei 90-95 Tacho Schluss. Beim Flachmachen bergab habe ich dann mal Tacho 100 erreicht. Es waren erste Vollgasfahrten mit mehreren Kilometern am Anschlag, den Verbrauch sieht man auch schön in Spritmonitor, wo ich von 1,6 innerorts auf 2,1 - 2,2 Liter gestiegen bin.

Der Komfort des Luftkissens war gut - ich kann jetzt hinten auf der Kante ohne Schmerzen sitzen, was den Bewegungsspielraum vergrößert. Problematisch am SW-Motech-Sitzkissen sind die breiten Gurte. Der Sitz, der außer dem Schloss noch eine Führung hat, lässt sich nur mit großem Druck schließen, natürlich entstehen dann auch Kratzer oder Druckstellen, allerdings an für mich irrelevanten Stellen. Man muss aber die Sitzbank etwas mit Gewalt ins Schloss pressen, was unschön ist. Eine Sondersitzbank wäre für mich das Optimum, aber das Sitzkissen tut seine Funktion.

Die Rückfahrt war schöner und führte über Umwege und kleine Straßen wieder über Bad Düben und Bad Schmiedeberg und dann über eine Elbfähre
PhotoEditor_20191021_220727068-960x1007.jpg
weiter auf durch das Elbe-Elster-Gebiet und den Fläming sowie die Innenstadt Berlins. Zur knappen Hälfte war es aber auch schon wieder dunkel und ich war entsprechend nach acht Uhr abends zu Hause.
Man wird leider nicht nur auf Bundesstraßen, sondern auch auf engen, kleinen Straßen gern mal überholt, solange es geradeaus geht. Und hier geht es quasi immer geradeaus. Die Kurvenfahrt, falls doch mal eine kommt, ist absolut unproblematisch - zwar nicht stabil, aber immer korrigierbar. Das gefällt mir. Der Motor ist akustisch sehr angenehm, was gerade auf Reisen mit zum Fahrkomfort beiträgt, die Federung hat bekannte Defizite, ist aber für mich okay.

Leider ging vmtl. auf einer Landstraßen außerorts mit schlechtem Kopfsteinpflaster die bis dahin 100km geschlossene seitliche Klappe des Ministaufachs unbemerkt auf und bei einem folgendem Stopp fiel mir das auf. Ich hatte es bei den Schwächen der Super Cub ja schon erwähnt, dass die Schließung bei meiner hier passungenau ist und schon leer etwas Fummelarbeit erfordert. Ein Portmonee oder Smartphone würde ich dort also ungern hineintun.

Auch ein (Zubehör-)Spiegel löste sich wieder trotz Schraubensicherung - da muss ich nochmal "bei". Vielleicht hat mal jemand doof dran gedreht. Die Vibrationen sind aber nicht besonders groß, ich habe keinerlei Schmerzen, was auch an den guten Rasten liegt.

In und um Leipzig tauschte ich das Fahrzeug mit einer Vespa GTS300 und hatte auf Anhieb mit der Vespa mehr Spaß, hat sie doch viel mehr Bums und ein sattes, erwachsenes Fahrgefühl und diese wahnsinnig bequeme Sitzposition. Aber ich habe ja auch ein, zwei Motorräder und der Kontrast dazu ist bei der Cub größer, was mir dann wieder mehr taugt.

Insgesamt empfinde ich die Cub mehr noch als zuvor als für die Stadt sehr gut geeignet, auf Autobahnen und Bundesstraßen eher fehl am Platz. Man wird einfach auf gerade Strecken selbst von gleich schnellen Fahrzeugen überholt, die dann bei der nächsten Ortsdurchfahrt mit Kurven vor einem im Wege stehen. Würde ich nicht in einer Großstadt wohnen, würde ich keine Cub haben wollen, man ist außerorts einfach zu limitiert.
Wobei mir die Fahrt über kleine und kleinste Landstraßen auch sehr getaugt hat.
IMG_20191020_170631_187-1152x864.jpg
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Insgesamt werde ich keine Europareise mit der Kleinen machen, aber mal nach Sachsen oder zur Ostsee ist durchaus mal drin.
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Done #30 »

Mister L hat geschrieben:
Di 22. Okt 2019, 16:59
fiese Regenfahrt mit "Didi".
Erste Erkenntnis, wie unlängst genannt: Das LED-Abblendlicht ist eine Katastrophe. Man sieht unter diesen Umständen quasi nichts und freut sich immer, wenn gerade ein Auto vorbeifährt/überholt, damit man kurz etwas mehr sehen kann.
Schuld ist nicht nur der halbwegs helle Fleck viel zu nah (etwa nur 25 Meter) vor dem Fahrzeug - das mag man noch einstellen können - sondern die Lichtstärke generell. Gerade im Dunkeln auf nasser Fahrbahn mit vielen anderen Lichtquellen ist es schwierig, runtergerockte Fahrbahnmarkierungen zu erkennen.(...)
Die Fahrbahn war nur anfangs noch nass, dann fast unentwegt feucht
Hmmm, regennasse Straßen und LED-Licht, das ist ein Thema, das ich im Winter auch immer hab. Da reflektiert halt nichts zurück und das recht schmalbandige LED-Licht hilft da nicht wirklich. Eine Glühbirne bringt zwar weniger Licht an sich, aber dafür über einen weiteren Farbtemperaturbereich. Dadurch entsteht das Gefühl mehr sehen zu können.

Wie ist das LED-Abblendlicht der Sucu bei trockenen Bedingungen?
Done
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Nichts ist schlimmer als Leute, die sich für normal halten und ihr Verhalten und Auftreten auch von anderen erwarten

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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Mister L »

Bei trockenen Bedingungen auf Landstraßenfahrt ist meine Serieneinstellung zu kurz, obwohl ich weit hinten sitze und ca. 6-7 kg Gepäck hatte. Man muss so schon langsam fahren, um im Sichtbereich anhalten zu können. Da muss ich mir mal ansehen, wie ich die Weiteneinstellung verändern kann.
Das Leuchtfeld ist relativ inhomogen mit dem hellen Fleck in der Mitte - hier hätte ich lieber eine größere, gleichmäßigere Verteilung.

Sichtbarkeit der Markierungen ist gut, von hohen Schildern/Schilderbrücken ausreichend. Eigenblendung noch nicht probiert, aber wegen geringen Streulichts schätze ich diese im Nebel als gering ein.
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Himbeer-Toni »

Prima Bericht, Danke.
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Ramon Zerano
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Re: Lange Tagestour

Beitrag von Ramon Zerano »

ML ist deine Cub denn nun richtig eingefahren?
Mich irritiert deine Geschwindigkeitsangabe...nach der Einfahrphase bekam ich meine stets auf Tempo 100 lt Tacho trotz Taschen und Case. Mit meiner kleinen Scheibe ist es nun 1 kmh mehr :o

Mit Tempo 100 auf der Landstraße werde ich für gewöhnlich nicht überholt, das genügt gerade so zum mitschwimmen, an Bergen macht sie natürlich etwas schlapp, wo dann eher überholt wird. Mir macht die Cub auf der Landstraße viel mehr Spaß als in der Stadt wo man laufend abbremsen muss....

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Re: Lange Tagestour

Beitrag von SC71 »

DSC_0372.JPG
Schraubendreher PH2 schräg linksbündig einführen

Schraubendreher liegt an linker Verkleidung flächig an. .

Gegen den Uhrzeigersinn :Lichtkegel tiefer

Im Uhrzeigersinn: Lichtkegel höher.

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